Wien (OTS) – Dass die WKO ihren Funktionären in einer Krise, in der
alle den
Gürtel enger schnallen müssen, fette Erhöhungen von bis zu 75 Prozent
auf ihre ohnehin schon hohen Entschädigungen gegönnt hat, war ein
Hohn für jede Österreicherin und jeden Österreicher. Entsprechend
laut war der öffentliche Aufschrei, insbesondere von uns NEOS. Es war
daher alternativlos, dass die neue Führung die absurden Erhöhungen
stoppt – sie waren den Menschen schlicht nicht erklärbar“, sagt NEOS-
Generalsekretär Douglas Hoyos.
In einem nächsten Schritt müsse Mahrers Mogelpackung bei der
Lohnanpassung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter korrigiert werden.
„Die Reduktion von 4,2 Prozent auf 2,1 Prozent muss natürlich für das
ganze Jahr 2026 gelten, nicht nur bis Juni“, so Hoyos. „Und dann ist
die Kammerumlage 2 abzuschaffen – und zwar vollständig. Zudem muss
die Kammer ihre milliardenschweren Rücklagen auflösen und das gesamte
System transparenter und schlanker aufstellen. Die Unternehmerinnen
und Unternehmer in diesem Land verdienen eine zeitgemäße
Serviceeinrichtung und Interessenvertretung – keinen
Selbstbedienungsladen für eine abgehobene Funktionärsbubble.“