Herz-MRT-Untersuchungen im Landesklinikum Amstetten

St. Pölten (OTS) – Seit rund einem Jahr bietet das Landesklinikum
Amstetten Herz-MRT-
Untersuchungen (Magnetresonanztomographien) an. Damit steht den
Menschen im Mostviertel eine hochmoderne, strahlungsfreie
Diagnostikmethode zur Verfügung, die insbesondere bei Herz- und
Gefäßerkrankungen besonders präzise Einblicke ermöglicht.

„Mit der Einführung der Herz-MRT wurde am Landesklinikum
Amstetten ein weiterer Meilenstein in der modernen bildgebenden
Diagnostik gesetzt. Ein herzliches Dankeschön an das gesamte
Radiologie-Team, das den Patientinnen und Patienten im Mostviertel
medizinische Versorgung auf höchstem Niveau bietet – interdisziplinär
und zukunftsorientiert“, so der für Kliniken zuständige Landesrat
Anton Kasser.

„Wir sind stolz, dass Herz-MRTs seit Anfang des Jahres bei uns
möglich sind und wir unseren Patientinnen und Patienten diese
hochpräzise Diagnostik wohnortnah anbieten können“, unterstreicht Dr.
Johannes Rögner, Leiter der Abteilung für Radiologie. Der Aufbau
dieses spezialisierten Angebots wurde durch die enge Zusammenarbeit
von Dr. Pedram Azadegan und dem international renommierten Radiologie
-Experten Dr. Erich Sorantin ermöglicht, der das radiologische Team
umfassend schulte und fachlich begleitete.

Die Herz-MRT (auch Kardio-MRT genannt) ist ein bildgebendes
Verfahren, das mit Hilfe eines starken Magnetfeldes und Radiowellen
detaillierte Schnittbilder des Herzens erzeugt – ganz ohne
Röntgenstrahlung. Während der Untersuchung liegen die Patientinnen
und Patienten in einem MRT-Scanner und ein angelegtes EKG
synchronisiert die Aufnahmen mit den Herzbewegungen. Häufig wird ein
Kontrastmittel verabreicht, um die Bildqualität weiter zu verbessern.
Die Untersuchung selbst ist vollkommen schmerzfrei und dauert in der
Regel zwischen 45 und 60 Minuten.

Besonders wertvoll ist die Herz-MRT, wenn andere bildgebende
Verfahren wie Ultraschall oder CT keine ausreichenden Informationen
liefern oder wenn eine strahlungsfreie Alternative bevorzugt wird.
Sie ermöglicht eine präzise Beurteilung der Herzfunktion, die
Erkennung von Herzmuskelentzündungen, Durchblutungsstörungen oder
Narben nach Herzinfarkt und trägt damit wesentlich zu einer
zielgerichteten Therapieplanung bei.

Weitere Informationen bei Gabriele Lehenbauer, Landesklinikum
Amstetten, Tel.: +43 7472/9004-12001, E-Mail: gabriele.lehenbauer@
amstetten.lknoe.at