Pro-Wirtschaft begrüßt die Absicht nach mehr Transparenz in der WKO

Wien (OTS) – Als parteiunabhängige Fraktion in der Fachgruppe
Personenberatung und
Personenbetreuung begrüßen wir die Absicht, die Transparenz in der
WKO zu verbessern. Wir sind mit diesem Schwerpunkt 2025 bei der WKO-
Wahl angetreten und waren höchst befremdet, als man den gewählten
Mandatar:innen als erste Handlung eine Verschwiegenheitserklärung zur
Unterschrift vorlegte, die ein komplettes Kommunikationsverbot
bedeutet und weit über die sinnvolle Regelung, die das WKO-Gesetz
enthält, hinausgeht. Diese Regelung macht eine politische Arbeit und
eine Information der zahlenden Mitglieder über die Arbeit in den
Ausschüssen völlig unmöglich. Wir erwarten, dass diese Praxis
umgehend beendet wird.

Leider geht in der derzeitigen Diskussion, die vor allem einzelne
Personen ins Rampenlicht stellt, verloren, dass zahlreiche
Funktionär:innen auf Fachgruppenebene unentgeltlich arbeiten, während
in dem aufgeblähten Führungsapparat hohe Gehälter für Leistungen
bezahlt werden, die nicht nachvollziehbar sind. Wir wünschen uns
dementsprechend, dass hier nicht über einzelne Personen und deren
Gehälter diskutiert wird, sondern das gesamte System der WKO
überprüft und verschlankt wird, um eine effektive Vertretung der
Mitgliedsbetriebe zu gewährleisten. Dazu gehört auch ein Ende der
Querfinanzierung politischer Parteien durch WKO Gelder. Besetzungen
für Positionen, die von der WKO im Rahmen der Sozialpartnerschaft
besetzt werden, beispielsweise in der PVA und der ÖGK, haben über
fachliche Qualifikation, die extern evaluiert werden, zu erfolgen.