Owingen (OTS) – Wie viel Mut braucht es, ein Möbelunternehmen zu
gründen – als 25-
jährige Frau, im Jahr 1935, in einer männerdominierten Industrie?
Viel! Aber Margarete Klöber hat es damals einfach getan. Die gelernte
Fremdsprachenkorrespondentin wollte gesünderes Sitzen ermöglichen und
präsentierte mit dem Polstergleich einen der ersten ergonomischen
Bürostühle Deutschlands. Das Modell mit seiner federnden Konstruktion
und verstellbaren Lehne wurde zum Erfolg und Margarete Klöber zu
einer Pionierin des modernen Sitzens.
Hommage an die Anfänge
Neun Jahrzehnte später feiert das Unternehmen aus Owingen am
Bodensee dieses Erbe mit einem neuen Entwurf, der zugleich Rückblick
und Neuanfang ist: dem CoMeet C35. Der Drehstuhl, gestaltet von Jörg
Bernauer, ist eine Hommage an den legendären Polstergleich. Sein
charakteristisches Holzfußkreuz und die puristische Drehspindel
verbinden Wohnlichkeit mit Funktion, während die Sitzschale aus PET-
Filz oder recyceltem Polypropylen das Thema Nachhaltigkeit in die
Gegenwart überträgt.
Ein neues Kapitel im Design von Netzrücken
Auch das Modell Connex erhielt zum 90. Geburtstag von Klöber ein
neues Gewand. Konventionelle Netzgewebe sind oft zu transparent,
wirken technisch kühl und erzeugen unnötigen Verschnitt in der
Produktion. Nicht selten fehlt es an Auswahl bei der Farbgestaltung –
besonders, wenn Rücken und Sitz eine einheitliche Optik bekommen
sollen. Hier setzt der neue Connex Mesh Melange an: Das Gewebe wird
passgenau ohne Verschnitt gestrickt. Es ist atmungsaktiv, elastisch
und bringt spürbaren Komfort in jede Sitzposition.
The art of sitting
„Jedes unserer Produkte folgt der Philosophie, Nachhaltigkeit und
Innovation optimal zu verbinden“, sagt der Geschäftsführer Thomas
Möller. Tatsächlich prägt dieses Zusammenspiel Klöber bis heute: von
der Materialauswahl über langlebige Konstruktionen bis hin zu einer
klaren, zeitlosen Formensprache. Die Stühle stehen mit derselben
Selbstverständlichkeit im Raum wie einst Margarete Klöbers
Polstergleich von 1935.