Wien (OTS) – Mit Thomas Dorfer erhält der langjährige Spitzenkoch
Österreichs mit
dem „Landhaus Bacher“ die fünfte Haube. Vitus Winkler ist Koch des
Jahres 2026, die female Power in Spitzenpositionen wird immer stärker
und der Westen unterstreicht einmal mehr seine Dichte an Top-
Bewertungen. Dies alles sind fantastische Leuchtturm-Beispiele in
einer für die Gastronomie weiterhin fordernden Zeit.
Endlich ist es soweit: Das „Landhaus Bacher“ mit Thomas Dorfer
als Küchenchef erhält 19 Punkte und damit die wohlverdiente fünfte
Haube. Dorfer war bereits 2009 Koch des Jahres, 2012 ging der Service
Award nach Mautern. Gemeinsam mit seiner Frau Susanne Bacher-Dorfer
leitet er den auf höchste Qualität und herzlichen Service
ausgerichteten Familienbetrieb und bietet kulinarische
Meisterleistungen, die klassisch geprägt, aber oft inspiriert von
japanischen oder südamerikanischen Einflüssen sind. Bekannt und
geschätzt ist das Landhaus Bacher für seine vier verschiedenen Menüs
ebenso wie seine Vorbildstellung als Ausbildungsbetrieb in der
Gastronomie.
Vitus Winkler ist Koch des Jahres 2026. Er zählt heute zu den
spannendsten Köchen Österreichs – und das nicht nur wegen seiner
Kreativität am Herd, sondern auch wegen seiner klaren Haltung zur
Kulinarik . Er betreibt in vierter Generation zusammen mit seiner
Frau Eva-Maria das familieneigene Vier-Sterne-Haus „Designhotel
Sonnhof“ in St. Veit im Pongau. Das Herzstück ist das Restaurant
„Kräuterreich“, wo Winkler auf höchstem Niveau zeigt, wie sich
Leidenschaft und Respekt für die Natur, Zutaten aus der Region und
die Zusammenarbeit mit lokalen Produzent:innen bei jedem Gericht
präsentieren.
Die Verleihung von gleich vier Awards unter dem Motto „young
female power“ zeigt exemplarisch, dass eine neue Generation kreativer
und selbstbewusster Frauen in der Gastronomie Karriere macht:
Theresia Palmetzhofer vom „Gasthaus zur Palme“ im Mostviertel erhält
ihre vierte Haube , Lisa Morent vom Tiroler „s‘Morent“ ist Newcomerin
des Jahres , Julia Knoll vom „Bruderherz Fine Dine“ im Tiroler Fiss
ist Patissière des Jahres und Gloria Conti vom „Ikarus im Hangar-7“
in Salzburg schließlich erhält den Service Award des Jahres .
Zwtl.: Größter Zuwachs im Top-Segment
Erfreulich ist, dass die Anzahl der Spitzenbetriebe in Österreich
weiter steigt . „Die moderne österreichische Küche vereint
Selbstbewusstsein, Weltoffenheit und handwerkliche Präzision – sie
ist tief verwurzelt und gleichzeitig global inspiriert“, freut sich
Herausgeberin Martina Hohenlohe. Im Gault&Millau Restaurantguide 2026
wurden insgesamt 780 Restaurants mit einer oder mehreren Hauben
ausgezeichnet:
5 Hauben: 9
4 Hauben: 82
3 Hauben: 161
2 Hauben: 277
1 Haube: 251
Den größten Zuwachs an Spitzenbetrieben mit 17 Punkten oder mehr
verzeichnet im Guide Gault&Millau 2026 Tirol mit fünf neuen
Restaurants, auch die Hitparade der Spitzenbetriebe führt heuer
wieder Tirol (25) vor Wien (15) und Salzburg (14) an. Gemessen an der
Gesamtzahl von Haubenlokalen führt weiterhin Wien (168) vor Tirol (
119), der Steiermark (110) und Niederösterreich (99).
Der Gault&Millau Restaurantguide 2026 listet 69 neue Restaurants
, höchster Einsteiger ist der „Tannenhof“ in St. Anton am Arlberg mit
vier Hauben (18/20 Punkte). Die drei Aufsteiger des Jahres sind das
„Gasthaus Fuchs“ in Weppendorf (+3 auf 15), die „Schankkuchl“ am
Pogusch (+3 auf 17) und das „Loft“ in Wien (+2,5 auf 13).
Zwtl.: Highlights des Gault&Millau Restaurantguide Österreich 2026
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Thomas Dorfer erobert mit dem „Landhaus Bacher“ die fünfte Haube:
Landhaus Bacher, 3512 Mautern an der Donau, Niederösterreich
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Koch des Jahres 2026: Vitus Winkler, „Kräuterreich by Vitus
Winkler“,
5621 St. Veit im Pongau, Salzburg
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Patissière des Jahres 2026: Julia Knoll: „Bruderherz Fine Dine“,
6533 Fiss, Tirol
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Newcomerin des Jahres 2026: Lisa Morent, „s’Morent“, 6677 Zöblen,
Tirol
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Service Award 2026: Gloria Conti, “Ikarus im Hangar 7”, 5020
Salzburg
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Wirtshaus des Jahres 2026: Wirtshaus „Zum fröhlichen Arbeiter“,
7143 Apetlon, Burgenland
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Wiener Wirtshaus des Jahres 2026: „Gelbmanns Gaststube“, 1160
Wien
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Hotel des Jahres 2026: „Post am See“ in Traunkirchen,
4801 Traunkirchen, Oberösterreich
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Gault&Millau Ambassador des Jahres 2026: Tim Mälzer
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Lebenswerk: Karl Jan Kolarik, „Schweizerhaus“, 1020 Wien
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Gastronomen des Jahres 2026: Familie Huth,
1010 Wien: „Huth“, „da Moritz“, „Mama und der Bulle“, „Mama Kraft“,
„Mama Leone“, „eatalico“, „Zapfmeisterei“
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Barkeeper des Jahres 2026: Marcus Philipp, „Eden Bar“, 1010 Wien
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Bierkarte des Jahres 2026: „Herzog‘s Bierbotschaft“, 8142
Wundschuh, Steiermark
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Hotel des Jahres 2026: „Post am See“, 4801 Traunkirchen,
Oberösterreich
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Tiroler Almhütte des Jahres 2026: „Grawandhütte“,
6295 Zemmgrund bei Mayrhofen
Zwtl.: Future Awards 2026 – powered by VERBUND
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Future Award Wien: “Boutiquehotel Stadthalle”, 1150 Wien
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Future Award Burgenland: „Gut Oggau“, 7063 Oggau am Neusiedler
See
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Future Award Kärnten: „mo.wi“, 9871 Seeboden
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Future Award Niederösterreich: „Naturhotel Steinschalerhof“,
3203 Rabenstein an der Pielach
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Future Award Oberösterreich: “Köglerhof”, 4040 Großamberg
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Future Award Salzburg: “VOI.bio”, 5412 Puch
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Future Award Steiermark: “Gerüchteküche”, 8010 Graz
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Future Award Tirol: “Biohotel Stillebach”, 6481 St. Leonhard im
Pitztal
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Future Award Vorarlberg: “Oswalda Hus”, 6991 Riezlern
Zwtl.: Gault&Millau Südtirol – Restaurants und Hotels 2026
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Südtirol Koch des Jahres 2026: „Peter Girtler“, Gourmetstube
Einhorn,
39040 Freienfeld bei Sterzing
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Südtirol Newcomer des Jahres 2026: „Pramol Alto“, 39057 Eppan
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Südtirol Hotel des Jahres 2026: „OLM Nature Escape“, 39032 Sand
in Taufers
Zwtl.: Gault&Millau Weinguide 2026
Mit seiner 38. Ausgabe präsentiert der Gault&Millau Weinguide
2026 eine bedeutende Neuerung: Statt des bisherigen 20-Punkte-Schemas
kommt nun das national und international etablierte 100-Punkte-System
zum Einsatz . Die erfahrene Jury der 13 Gault&Millau-Weintesterinnen
und -tester kann damit insbesondere im Spitzenbereich zwischen 95 und
100 Punkten noch feinere Abstufungen vornehmen und die Topweine
präziser differenzieren.
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Sommelier des Jahres 2026: René Kollegger,
„Harald Irka am Pfarrhof“, 8444 St. Andrä im Sausal, Steiermark
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Weinkarte des Jahres 2026: „Alpenstern Damüls“, 6884 Damüls,
Vorarlberg
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Weinkarte des Jahres 2026 mit Österreich-Schwerpunkt: „Restaurant
Eckel“, 1190 Wien
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Wein des Jahres 2026: Prieler Blaufränkisch Ried Goldberg 2022
(Leithaberg, Burgenland)
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Alternativer Wein des Jahres 2026: Jaunegg, Jardin d’herbes 2023
(Südsteiermark)
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Newcomer des Jahres 2026: Weingut Löffler-Winklhofer (Eisenberg,
Burgenland)
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Sekt des Jahres 2026: Malat Blanc de Blancs Große Reserve 2016
(Kremstal, Niederösterreich)
Die Gault&Millau Guides sind ab sofort erhältlich.
Gault&Millau bedankt sich bei folgenden Partnern:
Andaz, Anker, Bierland Österreich, Gabriel-Glas, GAFA Judenplatz, GMS
Software Manufaktur, Hofmann Fleischhauerei, Laurent-Perrier, metro,
Naber, Oberwasser, Bernhard Reingruber Florale Ästhetik, Rungis
Express, Schlumberger, Vöslauer, Wildviertel, Ziegler
Über Gault&Millau Österreich
Gault&Millau ist der wichtigste Restaurantführer Österreichs, die
verliehenen Hauben sind die anerkanntesten Auszeichnungen in der
heimischen Gastronomie. Der Guide, der 1969 in Frankreich erstmals
erschien, wird heute in 15 wichtigen Kulinarik-Nationen
veröffentlicht. Seit der österreichischen Erstausgabe im Jahr 1980
hat er die Gourmetszene hierzulande entscheidend geprägt.
Heute publizieren die Herausgeber Martina und Karl Hohenlohe außerdem
einen Hotel-, einen Wein- und einen Hüttenguide. Die Website
gaultmillau.at erreicht monatlich bis zu 141.000 User:innen, der
wöchentliche Newsletter geht an rund 22.000 Abonnent:innen. Die
Facebook-Seite hat über 46.000 Freund:innen, die Instagram-Seite über
37.000 Follower:innen, auf TikTok sind es rund 5.000.