Wien (OTS) – Der Pensionistenverband Österreichs gratuliert allen
Omas und Opas
zum morgigen Oma/Opa-Tag und würdigt ihre unverzichtbare Rolle in der
Gesellschaft. Omas und Opas sind nicht nur die tragenden Säulen der
Familie, sondern auch ein entscheidender Wirtschaftsfaktor, der den
Staat entlastet. „Ohne die Unterstützung von Oma und Opa wäre der
Alltag in vielen Familien kaum vorstellbar. Deshalb ist es nur
richtig, den Großeltern einen eigenen Ehrentag zu widmen. Heute ehren
wir all das, was Großeltern leisten – ob als Betreuer*in,
Unterstützer*in im Haushalt oder liebevolle Begleiter*in ihrer Enkel.
Ihre Aufgaben sind vielfältig und oft unersetzlich. Die Omas und Opas
sind ein unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft und Wirtschaft –
und verdienen Respekt, Anerkennung und faire Rahmenbedingungen“,
betont PVÖ-Präsidentin Birgit Gerstorfer, MBA. ***
Besonders hervorzuheben ist die große Bedeutung von Omas und Opas
für die Unterstützung junger Eltern und vor allem für die Betreuung
und Förderung der Enkelkinder. Sie übernehmen oft die Betreuung, wenn
Eltern berufstätig sind, geben wertvolle Lebenserfahrung weiter und
tragen so wesentlich zur Stabilität und zum Wohlergehen der jüngeren
Generation bei. „Ohne diese Unterstützung wäre die Vereinbarkeit von
Beruf und Familie für viele Familien – besonders in ländlichen
Gegenden – kaum möglich“, so Gerstorfer.
Wirtschafts- nicht Kostenfaktor
Immer wieder werden Pensionist*innen völlig zu Unrecht als
„Kostenfaktor“ verunglimpft. Die Wahrheit ist aber eine ganz andere,
stellt Gerstorfer klar. Allein die Pflege- und Betreuungsarbeit von
Angehörigen durch Pensionistinnen und Pensionisten ist mit 6
Milliarden Euro jährlich zu bewerten. Hinzu kommen 2,5 Milliarden
Euro, die sich unsere Gesellschaft durch ehrenamtliche Tätigkeiten
dieser Bevölkerungsgruppe erspart. „Diese Leistungen werden jedoch
oft ignoriert, wenn nach Wegen gesucht wird, um das Budgetloch zu
stopfen – wie man in den vergangenen Monaten sehen konnte“,
kritisiert Gerstorfer und stellt abschließend klar: „Die ältere
Generation ist ein Wirtschafts- und kein Kostenfaktor. Diese
Leistungen gehören gewürdigt. Durch faire Pensionen, durch Respekt,
durch Wertschätzung. Deshalb muss jetzt auch endlich Schluss sein mit
der Belastungswelle für Pensionist*innen!“