Wien (OTS) – 60 Ärztinnen und Ärzte in Ausbildung aus ganz Europa
nahmen von 7.-9.
November 2025 an der Jahreshauptversammlung der European Junior
Doctors Association (EJD) in Wien teil.
Die offizielle Begrüßung in den Räumlichkeiten der
Österreichischen Ärztekammer übernahm Gesundheitsministerin Korinna
Schumann. Sie betonte, wie wichtig der Austausch und die Vernetzung
unter den Ärztinnen und Ärzten in Ausbildung für die
Gesundheitsversorgung der Zukunft und für eine starke Ärzteschaft in
Europa ist: „Wenn wir voneinander lernen können, wenn wir uns gut
austauschen, dann kann das nur ein Gewinn auch für unser
österreichisches Gesundheitssystem sein.“
Die österreichische Delegation wurde von Kim Haas,
Stellvertreterin des Bundeskurienobmanns der angestellten Ärzte (BKAÄ
) und ÖÄK-Turnusärztevertreterin, und Christoph Steinacker,
stellvertretender Kammeramtsdirektor der Österreichischen Ärztekammer
und Manager der Bundeskurie der angestellten Ärzte der ÖÄK, sowie
Lisa Leutgeb (stellvertretende Kurienobfrau der Wiener Ärztekammer),
Andrea Karall (Kurienobmannstellvertreterin in der Ärztekammer
Burgenland) und Daniel von Langen, Vorsitzender des ÖÄK-
Bildungsausschusses, angeführt.
Harald Mayer, ÖÄK-Vizepräsident und Bundeskurienobmann der
angestellten Ärzte, unterstrich in seiner Eröffnungsrede die
Bedeutung des Standorts Wien für innovative Errungenschaften in
Wissenschaft, Medizin und Bildung und auch, wie wichtig ein starkes
Netzwerk wie die EJD ist, um die Anliegen der jungen Ärzte
grenzüberschreitend zu vertreten. Aktuell gebe es genügend
Herausforderungen, für deren Bewältigung es gemeinsame Strategien
geben muss: „Eine erhöhte Arbeitsbelastung, unklare Karrierewege und
die hohen Erwartungen seitens der Gesellschaft an den Arztberuf sind
nur drei der wichtigsten Themenbereiche“, sagte Mayer. Der Kongress
in Wien sei daher eine perfekte Gelegenheit, „voneinander zu lernen,
um gute Lösungswege zu entwickeln“.
Im Fokus des Eröffnungsstatements von EJD-Präsident Álvaro Cerame
stand die Bedeutung der EJD für den europaweiten Wissensaustausch und
die Kommunikation unter den Ärztinnen und Ärzten in Ausbildung, um
deren Arbeits- und Ausbildungsbedingungen zu verbessern. „Wir
vertreten nicht nur eine Generation, sondern auch die Zukunft des
Berufsstands und letztlich die Qualität der Patientenversorgung“,
betonte der EJD-Präsident.