Wien (OTS) – „Wien hat einmal mehr eine Vorreiterinnenrolle, wenn es
darum geht,
Menschen in Not zu helfen. Während in ganz Niederösterreich gerade
einmal rund 40 Notschlafstellen zur Verfügung stehen, sorgen wir in
Wien mit 1.000 zusätzlichen Plätzen in Notquartieren im Winter dafür,
dass niemand im Kalten stehen bleibt“, sagt Gemeinderätin Andrea
Mautz, Vorsitzende des Gemeinderatsausschusses für Soziales,
Gesundheit und Sport.
„Gerade jetzt, wo die Nächte wieder kälter werden, beweisen wir
in Wien, dass Solidarität keine Frage der Jahreszeit ist. Wir lassen
niemanden im Kalten stehen. In den Wärmestuben werden über 40.000
warme Mittagessen ausgegeben – und das trotz der angespannten
budgetären Lage. Das zeigt: Wir in Wien handeln sozial und übernehmen
Verantwortung, während andere nur reden. Unser Ziel ist klar: Jede*r,
der Hilfe braucht, soll sie auch bekommen – schnell, unbürokratisch
und respektvoll“, betont Mautz.
In den Einrichtungen werden Betroffene nicht nur versorgt,
sondern auch individuell betreut – von über 30 Partnerorganisationen
des Fonds Soziales Wien (FSW). „Das ist echte Sozialpolitik: Wir
helfen nicht über die Köpfe der Menschen hinweg, sondern gemeinsam
mit ihnen. Wichtig ist, dass wir gemeinsam mit den Menschen Wege aus
der Not finden“, so Mautz weiter.
Wien setzt auf Mitmenschlichkeit
Gemeinderätin Andrea Mautz betont, dass die Wiener Maßnahmen
wichtig und richtig sind, aber dass Hilfe nicht nur von Institutionen
kommen soll, sondern von uns allen: „Schon kleine Gesten machen einen
großen Unterschied. Sprechen wir obdachlose Menschen an, begleiten
wir sie zu Hilfseinrichtungen oder rufen wir im Notfall die Rettung.
Jede dieser Taten spendet Wärme – im wahrsten Sinn des Wortes. Wien
bleibt damit, was es ausmacht: Eine Stadt, in der Menschlichkeit
keine leeren Worte sind, sondern gelebte Realität – Tag für Tag, auch
in der kältesten Zeit des Jahres.“ (Schluss)