Sozialministerin Schumann: Trauer um Roswitha Schachinger

Wien (OTS) – Roswitha Schachinger war über viele Jahre eine prägende
Stimme der
österreichischen Behindertenpolitik. Als Gründungsmitglied der WAG
Assistenzgenossenschaft und Vizepräsidentin des Österreichischen
Behindertenrates setzte sie sich mit großem Engagement für die Rechte
von Menschen mit Behinderungen ein – insbesondere für
Selbstbestimmung, gleichberechtigte Teilhabe und persönliche
Assistenz. Ihr Leitgedanke „Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht –
kein Privileg“ prägte ihr Wirken. Mit fachlicher Kompetenz, Empathie
und überzeugender Persönlichkeit machte sie immer wieder auf
bestehende Barrieren aufmerksam und arbeitete unermüdlich daran, sie
abzubauen.

„Roswitha Schachinger hat sich mit Herz, Haltung und Mut für die
Rechte von Menschen mit Behinderungen eingesetzt“, so
Sozialministerin Korinna Schumann. „Sie war eine unbeirrbare Stimme
für Selbstbestimmung und Inklusion – ihr Engagement hat die
Behindertenpolitik in Österreich nachhaltig geprägt. Ich bin ihr
zutiefst dankbar für ihren jahrzehntelangen Einsatz, ihre Expertise
und ihre Entschlossenheit. Ihr Vermächtnis ist gleichzeitig ein
Auftrag an uns, ihren Weg weiterzuführen.“

Für ihr langjähriges Engagement wurde Roswitha Schachinger im
Jahr 2024 mit dem Dr.-Elisabeth-Wundsam-Hartig-Preis ausgezeichnet,
der ihren außergewöhnlichen Einsatz für die Selbstbestimmung von
Menschen mit Behinderungen würdigte. Mit ihrem Tod verliert
Österreich eine prägende Persönlichkeit der Behindertenpolitik und
eine unermüdliche Verfechterin von Selbstbestimmung und Inklusion.
Ihr Wirken und ihre Haltung hinterlassen Spuren, die noch lange
nachwirken werden.

„Meine Gedanken und mein Mitgefühl gelten ihrer Familie, ihrem
Partner und ihren Freundinnen und Freunden“, so Sozialministerin
Schumann abschließend.