Linz (OTS) – Russland hat im verbrecherischen Angriffskrieg gegen die
Ukraine
schon im März 2022 das AKW Saporischschja besetzt. Das größte
Atomkraftwerk Europas produziert zwar derzeit keinen Strom, muss aber
laufend gekühlt werden, damit keine Nuklearkatastrophe eintritt.
Dafür ist eine externe Stromversorgung nötig. Diese wird immer wieder
unterbrochen. Dann müssen Notstromaggregate die Kühlung übernehmen –
wie derzeit ununterbrochen schon seit dem 23. September. Fällt die
Notkühlung aus, gibt es kein weiteres Sicherheitssystem mehr.
“ Die IAEA ist mit Inspektoren vor Ort in Saporischschja. In
einer Risikosituation wie der derzeitigen kann und wird es nötig
sein, dass der IAEA-Chef massiven, auch öffentlichen Druck ausübt.
Das kann Grossi Russland gegenüber nicht, ohne seine
Karriereambitionen zu begraben. Daher muss er seinen Posten sofort
räumen und an jemanden übergeben, der ihn unbefangen ausüben kann „,
fordert Herbert Stoiber, Geschäftsführer von atomstopp_atomkraftfrei
leben!
Zu diesem Thema hat atomstopp eine Anfrage an das
Außenministerium nach dem Informationsfreiheitsgesetz gestellt.
Leider ist man dort seit einer Woche nicht in der Lage, eine Antwort
zu finden.
„Außenministerin Beate Meindl-Reisinger muss bei der UNO alles
tun, damit Grossi rasch ersetzt wird und IAEA wieder von jemandem
geleitet wird, bei dem keine Befangenheit aus Karrieregründen zu
befürchten ist“, erwartet Stoiber rasches, diplomatisches Handeln im
Außenministerium.