Wien (OTS) – Die Präsidentin des Österreichischen Seniorenbunds ,
Ingrid Korosec,
begrüßt die heutigen Aussagen der Salzburger Landeshauptfrau Karoline
Edtstadler im Ö1-Mittagsjournal, wonach die gesamten
Gesundheitsagenden – inklusive der Spitäler – in die Kompetenz des
Bundes übergehen sollen. Edtstadler sprach sich dafür aus, dass der
Bund das Gesundheitswesen künftig zentral steuern und planen solle.
Korosec fordert seit vielen Jahren die „ Finanzierung aus einer
Hand“ im Gesundheitsbereich : „Wenn der Bund für Gesundheit
verantwortlich ist, wird endlich klar, wer wofür zuständig ist. Nur
so vermeiden wir Doppelgleisigkeiten, schaffen einheitliche
Qualitätsstandards in allen Bundesländern und Transparenz. Ziel muss
sein, dass die Mittel dort eingesetzt werden, wo sie Patientinnen und
Patienten am meisten brauchen. Denn aktuell versickert das Geld in
Strukturen und kommt nicht im möglichen und notwendigen Ausmaß bei
den Menschen an“.
Korosec wünscht sich von der Bundesregierung „vom Reden ins
Handeln“ zu kommen und appelliert für rasche Umsetzungsschritte: „Die
Menschen erwarten sich ein Gesundheitssystem aus einem Guss – weniger
Zuständigkeitswirrwarr, mehr und gleiche Leistungsqualität
österreichweit und für alle Generationen“.