Wien (OTS) – Der Verband der gemeinnützigen Bauvereinigungen begrüßt
die Erhöhung
des Wohnbauförderungsbeitrags in Wien. Zusammen mit der Zweckwidmung
für den Wohnbau werden wichtige Maßnahmen für mehr dringend
benötigten leistbaren Wohnraum gesetzt. „Wien geht mit der Erhöhung
des Wohnbauförderbeitrags voran. Diese Maßnahme kann ein Beispiel für
andere Bundesländer sein“, so Verbandsobmann KR Mag. Michael
Gehbauer.
Die Erhöhung des Wohnbauförderungsbeitrags bedeutet nicht nur eine
Stärkung der finanziellen Basis für den geförderten Wohnbau, sondern
auch ein klares Signal für soziale Verantwortung und nachhaltige
Wohnraumentwicklung. Gerade in Zeiten steigender Baukosten und hoher
Nachfrage nach leistbaren Wohnungen ist eine gesicherte Finanzierung
unerlässlich, um die Versorgung breiter Bevölkerungsschichten mit
qualitätsvollem Wohnraum zu gewährleisten. „Nur durch eine
verlässliche und zweckgebundene Förderung können wir weiterhin
Projekte umsetzen, die ökologisch, sozial und wirtschaftlich
nachhaltig sind“, so Gehbauer weiter. „Die angekündigte Erhöhung des
Wohnbauförderungsbeitrags ist grundsätzlich ein positives Signal und
zeigt, dass die Bedeutung des geförderten Wohnbaus erkannt wird.
Wichtig ist aber, dass alle zusätzlichen Mittel auch tatsächlich in
den geförderten Wohnbau fließen,“ betont Verbandsobmann-
Stellvertreterin Mag.a Isabella Stickler.
Die 172 Mitglieder des Verbands der gemeinnützigen
Bauvereinigungen sind Unternehmen, die Wohnungen für breite Kreise
der Bevölkerung zur Verfügung stellen. Sie tun dies nicht in
gewinnmaximierender, sondern in gemeinwohlorientierter Weise. Ihre
Geschäftstätigkeit ist durch das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz (WGG
) sowie ergänzende Verordnungen reguliert. GBVs verwalten derzeit
knapp über eine Million Wohnungen, davon rd. 664.000 eigene Miet- und
Genossenschaftswohnungen.