Wien (OTS) – Das Wirtschaftsforschungsinstitut Wifo prognostiziert,
dass die
Lebensmittelpreise 2026 um 3,2 Prozent steigen. Die
Lebensmittelpreise sind in den letzten Jahren explodiert und sind
jetzt schon viel zu hoch. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim
fordert heute, Freitag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: „Die Preise
im Lebensmittelhandel müssen runter!“ Der Kampf gegen die Teuerung
habe für die SPÖ höchste Priorität: „Die SPÖ ist der Motor in der
Regierung, wenn es um Maßnahmen für ein leistbares Leben geht. Wir
sagen Tricksereien bei Rabatten und Mogelpackungen den Kampf an und
setzen uns auf EU-Ebene dafür ein, dass der unfaire ‚Österreich-
Aufschlag‘ endlich abgeschafft wird. Und Vizekanzler Andreas Babler
und Finanzminister Markus Marterbauer prüfen weitere Modelle zur
Bekämpfung der Teuerung wie die Senkung der Mehrwertsteuer auf
Grundnahrungsmittel mit entsprechender Gegenfinanzierung“, so
Seltenheim. „Vor kurzem haben die ersten Handelsketten eingelenkt und
senken die Preise. Wenn BILLA es schafft, die Preise bei 1.000
Produkten zu senken, müssen jetzt auch die anderen Ketten nachziehen
und die Preise spürbar senken. Sollte das nicht passieren, greifen
wir in den Markt ein“, so der SPÖ-Bundesgeschäftsführer, der etwa
eine Preiskommission, die Preise unter bestimmten Bedingungen
festsetzen kann, und die Festlegung maximaler Margen der Produzenten,
anführt. ****
„Wir stehen auf der Seite der Konsument*innen und nicht auf der
Seite der Großkonzerne und ihrer Gewinne. Auch der Lebensmittelhandel
muss einen Beitrag leisten“, so Seltenheim. „Lebensmittel, Wohnen und
Energie müssen für alle leistbar sein. Wir haben in den ersten sieben
Monaten unserer Regierungsarbeit mehr Maßnahmen gegen die Teuerung
durchgesetzt als die letzten beiden Regierungen ohne SPÖ in sieben
Jahren zusammen. Wir haben wichtige Maßnahmen gegen Mogelpackungen
und für mehr Transparenz bei Lebensmitteln auf den Weg gebracht. Mit
dem Energiekrisenmechanismus und dem Sozialtarif für Strom schieben
wir Preissprüngen einen Riegel vor und bekämpfen Energiearmut. Und
mit dem Mietpreis-Stopp und der Mietpreisbremse machen wir Wohnen
leistbarer“, so Seltenheim. (Schluss) bj/mb