Wien (OTS) – Mit einem Oktoberfest feiert morgen die FPÖ Kärnten in
Klagenfurt ihr
70-jähriges Bestehen. Dazu gratulierte FPÖ-Bundesparteiobmann
Klubobmann NAbg. Herbert Kickl herzlich: „70 Jahre Freiheitliche
Partei in Kärnten bedeuten 70 Jahre Engagement, Verantwortung und
Treue zu unserer Heimat. Die Kärntner Freiheitlichen sind seit jeher
ein unverzichtbarer Teil unserer freiheitlichen Familie. Von Beginn
an war es das Ziel, den Menschen eine politische Heimat zu geben, die
auf Selbstbestimmung, Gerechtigkeit und Freiheit baut. Ich danke
heute daher allen Funktionären, Mitgliedern, Unterstützern der FPÖ
Kärnten und ihrem Landesparteiobmann Erwin Angerer für ihren
unermüdlichen Einsatz!“
Die Geschichte der FPÖ Kärnten sei geprägt von Persönlichkeiten,
die Mut bewiesen hätten, auch gegen den Strom zu schwimmen, wenn es
notwendig gewesen sei. „Sie haben bewiesen, dass man auch in
schwierigen Zeiten Haltung zeigen und für die eigenen Überzeugungen
einstehen muss. Gerade Kärnten war dabei immer ein Land, das für den
besonderen Geist der Freiheitlichen stand: bodenständig,
heimatverbunden und unbeugsam. In Zeiten steigender Belastungen,
illegaler Masseneinwanderung, kultureller Verwerfungen und einer
politischen Klasse, die blind den Vorgaben aus Brüssel folgt und die
Souveränität unserer Heimat aushöhlt, sind genau diese Werte
wichtiger denn je. In dieser Situation braucht es eine starke FPÖ als
Schutzmacht für die Bevölkerung, als Stimme der Leistungsträger und
als Bollwerk gegen jene, die Österreich schwächen wollen“, betonte
Kickl.
In den zurückliegenden sieben Jahrzehnten hätten die Kärntner
Freiheitlichen nicht nur die politische Landschaft ihres Bundeslandes
wesentlich mitgestaltet, sondern auch weit darüber hinaus. „Es war
Jörg Haider, dessen 17. Todestag sich morgen jährt, der mit seiner
engen Verbundenheit zur Bevölkerung, seinem Gespür für die Anliegen,
Probleme und Interessen der Menschen und seiner Liebe zur Heimat sich
das Vertrauen der Kärntnerinnen und Kärntner erarbeiten konnte und so
zum ersten freiheitlichen Landeshauptmann, nicht nur in der
Geschichte Kärntens, sondern ganz Österreichs, gewählt wurde. Von
dieser Basis aus setzte er dazu an, Österreich zum Besseren zu
verändern, die Macht weg von den Eliten wieder zurück in die Hände
der Bevölkerung zu legen und sie an die erste Stelle der Politik zu
rücken – ein Erbe, das für uns heute Auftrag ist“, erklärte der
freiheitliche Bundesparteiobmann. Kickl wünschte der FPÖ Kärnten,
dass auch die kommenden 70 Jahre von derselben Entschlossenheit und
Leidenschaft geprägt sein mögen: „Gemeinsam werden wir auch in
Zukunft dafür sorgen, dass die Freiheitlichen die Stimme der Menschen
bleiben, die auf ihre Heimat vertrauen und die mit Erwin Angerer an
der Spitze wieder zur bestimmenden Kraft in Kärnten werden.“
Der FPÖ-Bundesparteiobmann ging auch auf den heutigen 105.
Jahrestag der Kärntner Volksabstimmung ein und rief dazu auf, das
Vermächtnis dieser Volksabstimmung auch in Zukunft zu bewahren und
weiterzutragen: „Die Volksabstimmung und der Kärntner Abwehrkampf
waren nämlich grundlegende Schritte für das neue Österreich nach dem
Ende der Monarchie. Ohne den Mut und die Tapferkeit der Kärntner
Abwehrkämpfer sowie der vielen freiwilligen Schützen aus ganz
Österreich hätte diese befreiende Volksabstimmung nie stattfinden
können und ohne diese Abstimmung gäbe es heute kein freies und
ungeteiltes Kärnten. Dieser Erfolg darf uns jedoch nicht darüber
hinwegtäuschen, dass die damalige Politik völlig versagte. Ein großer
Teil der Steiermark ging nämlich an das spätere Jugoslawien
verloren.“
„Der 10. Oktober 1920 ging nicht nur als Sieg des
Heimatbewusstseins, sondern auch als Triumph der Selbstbestimmung
über Fremdbestimmung in die österreichische Geschichte ein. Dieser
‚Geist der Gemeinsamkeit‘, der im Jahr 1920 entstanden ist, prägte
Kärnten nachhaltig. Denn auch Kärntnerinnen und Kärntner mit
slowenischer Muttersprache haben sich damals bewusst für Kärnten
entschieden. Dieses Bewusstsein hat Kärnten zu einem selbstbewussten
und zukunftsorientierten Land reifen lassen“, betonte Kickl.