Wien (OTS) – Die JUNOS Studierenden verurteilen die gestrige
Blockadeaktion an der
Uni Wien. „Unter dem Vorwand, für Palästina protestieren zu wollen,
inszenierte eine Gruppe von Aktivisten wieder einmal einen
vermeintlich heroischen Kampf gegen die Staatsmacht“, macht der
Bundesvorsitzende der JUNOS – Jungen liberalen Studierenden, Manuel
Grubmüller, deutlich. „Tatsächlich wurden Studierende an ihrem freien
Hochschulzugang gehindert und eingeschüchtert. Doch damit nicht genug
– es wurden auch offen gewaltverherrlichende Parolen und Symbole zur
Schau gestellt. Gerade jüdische Studierende fühlen sich dadurch an
der Hochschule nicht mehr sicher“, so Grubmüller weiter.
„In den vergangenen zwei Jahren beobachten wir immer wieder
solche Aktionen, Sachbeschädigungen und Schmierereien. Als liberale
Kraft stehen wir für freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit.
Wenn aber Gewaltverherrlichung und Einschüchterung jüdischer
Studierender stattfinden, dann ist jede rote Linie überschritten“,
sagt Grubmüller klar. „Anstatt Verantwortung für alle Studierenden zu
übernehmen, solidarisiert sich der VSStÖ mit den Demonstranten und
der ÖH Uni Wien fällt nur Kritik an der Polizei ein “, stellt
Grubmüller fest.
„Deshalb fordern wir unter dem Motto ‚Free Universities‘ ein
sofortiges Ende solcher Aktionen“, erklärt der Bundesvorsitzende.
„Wir wollen eine ÖH, die hier klar Stellung auf der Seite der
Studierenden bezieht. Wir möchten nicht mehr eingeschüchtert oder
bedroht werden, während wir einfach nur eine Vorlesung besuchen. Wir
brauchen weder Straßenschlachten noch Schmierereien an unseren
Hochschulen. Stattdessen muss wieder Sicherheit für alle herrschen!“