„Top-Rankingplätze heimischer Universitäten geben Grund zum Optimismus“

Wien (OTS) – „Große Freude“: Mit diesen Worten reagiert
uniko-Präsidentin Brigitte
Hütter auf das hervorragende Abschneiden österreichischer
Universitäten im aktuellen Times Higher Education World University
Ranking. Die Universität Wien ist als erste österreichische
Universität unter die 100 Besten der Welt aufgerückt – „ein
großartiger Sprung nach vorne in einem immer kompetitiveren globalen
Umfeld“, sagt Hütter mit Blick auf den Vormarsch asiatischer
Hochschulen.

Gerade auch im Lichte des immer härteren globalen Wettbewerbs ist
die Leistung der Medizinischen Universität Wien zu bewerten. Die
MedUni Wien hat mit dem Aufstieg unter die besten 200 Universitäten
weltweit ihre bisher beste Platzierung seit Bestehen des THE-Rankings
erreicht. „Es ist bemerkenswert, dass sich eine Fachuniversität in
einem allgemeinen Universitätsranking so gut durchsetzt“, sagt
Hütter.

Auch die Medizin-Unis Innsbruck und Graz erreichten Platzierungen
in der Kategorie 201-250.

Zwtl.: Enormer Schritt in Richtung FTI-Ziel 2030

Mit den aktuellen Platzierungen kommen die Universitäten einem
der Ziele in der österreichischen FTI-Strategie, die für 2030
ausgegeben wurden, einen enormen Schritt näher: Es lautet, „zwei
österreichische Universitäten unter Top 100 bringen“. Als dieses FTI-
Ziel formuliert wurde, befand sich eine österreichische Universität
unter den Top 200. Jetzt hat Österreich eine unter den Top 100 und
eine unter den Top 200.

Zwtl.: „Investitionen in Universitäten sind solide und
zukunftsorientiert“

Auch im europäischen Vergleich kann sich Österreich sehen lassen,
denn der Trend im aktuellen Ranking geht dahin, dass
Eliteuniversitäten in den USA und UK ihre Dominanz verteidigen
können, asiatische Universitäten aufsteigen und traditionell starke
europäische Länder wie Deutschland, Frankreich und die Niederlande
diesmal Einbußen verzeichnen. „Wir gratulieren unseren Universitäten
zu ihrer Leistung und freuen uns, dass sie uns in einer Zeit
vorwiegend düsterer Nachrichten ein positives Highlight bescheren.
Das gibt Grund zum Optimismus und ist ein starker Leistungsnachweis
gegenüber den Steuerzahler:innen, dass in die Universitäten
investiertes Geld solide und zukunftsorientiert angelegt ist.“

Top-Platzierungen in Rankings, so Hütter, seien zwar nicht das
einzige Leistungsmerkmal, „sie zeigen aber die hervorragende
internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Universitäten und machen
die Attraktivität des Universitätsstandorts Österreich sichtbar“.