Wien/Innsbruck (OTS) – „Während die Bundesregierung endlich konkrete
Schritte setzt, um dem
Fachkräftemangel im Tourismus entgegenzuwirken, arbeitet FPÖ-
Tourismussprecher Christoph Steiner offen gegen die eigenen
Landsleute und gegen eine Branche, die das Rückgrat der Tiroler
Wirtschaft bildet“, reagiert der Tiroler ÖVP-Nationalrat Klaus Mair
auf die jüngsten Aussagen der FPÖ.
Mit dem nun beschlossenen Saisonkontingent und dem
Tourismusbeschäftigtenfonds schafft die Bundesregierung – unter
Federführung von Arbeitsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und
Tourismusstaatssekretärin Elisabeth Zehetner – Planungssicherheit und
Perspektive für die Betriebe. Anträge für die Saison 2025/2026 sind
bereits ab 1. November 2025 möglich.
„Diese Maßnahmen sind eine klare Antwort auf die seit Jahren
wiederholte Forderung der Hotellerie und Gastronomie, endlich früher
planen zu können und Zugang zu qualifizierten Saisonarbeitskräften zu
haben. Das größte Saisonkontingent aller Zeiten mit bis zu 10.750
möglichen Saisonkräften und die automatische Verlängerung bei hoher
Auslastung sind entscheidende Schritte in Richtung Stabilität und
Wettbewerbsfähigkeit“, betont Mair.
Auch der Tourismusbeschäftigtenfonds, der mit 6,5 Millionen Euro
jährlich dotiert ist, stärkt die Branche nachhaltig: „Damit
investieren wir direkt in die Menschen – in Aus- und Weiterbildung,
in ganzjährige Beschäftigung und in die Attraktivität des Tourismus
als Arbeitgeber. Das ist genau der richtige Weg, um junge Menschen
für touristische Berufe zu begeistern und bestehende Mitarbeiter zu
halten.“
Die FPÖ hingegen versuche, mit populistischen Aussagen
politisches Kleingeld zu waschen und spalte die Gesellschaft, anstatt
Lösungen anzubieten. „Steiner kritisiert jede Maßnahme, bringt aber
selbst keine Vorschläge. Wer den Zugang zu Saisonarbeitskräften
blockieren will, riskiert leere Hotels und geschlossene Gasthäuser –
und schadet damit direkt dem Tourismusstandort Tirol und Österreich.
Unser Ziel ist klar: Wir wollen Arbeitsplätze sichern, Betriebe
stärken und den Tourismus in eine stabile Zukunft führen – und das
geht nur mit Verantwortung statt Populismus“, so Mair.