Wien (OTS) – Um ein Kind großzuziehen, braucht es ein ganzes Dorf –
oder ein
ganzes Haus: Dass man schwierige Situationen nicht immer allein
meistern muss, zeigt sich für Martina Ebm, die als „Vorstadtweib“
oder als plötzlich „Alles finster“ wurde auch schon in der
Vergangenheit mit der ein oder anderen Herausforderung konfrontiert
war, am Mittwoch, dem 8. Oktober 2025, um 20.15 Uhr in einer ORF-2-
Premiere sowie bereits am Dienstag, dem 7. Oktober, um 20.15 Uhr auf
ORF ON in der ORF/MDR-Komödie „Tiefwassertaucher unterm Dach“. Die
Geschichte des alten Mietshauses in der Wiener Vorstadt, in dem die
von Ebm gespielte Annie Breuer gemeinsam mit ihren zwei Kindern lebt,
ist so bewegt wie die Schicksale seiner Bewohnerinnen und Bewohner.
Doch so unterschiedlich sie auch sein mögen, eines haben sie
gemeinsam: Wenn es drauf ankommt, rücken sie zusammen und zeigen,
dass Humor auch dunkle Stunden leichter machen kann. In weiteren
Rollen standen im August und September 2023 u. a. Hanno Koffler,
Leopold Pallua, Ariana Stöckle, Marcel Mohab, Safira Robens, Emma
Filipović, Neda Rahmanian, Rainer Egger, Skye Macdonald, Benjamin
Spindelberger, Olivia Goschler und Veronika Polly vor der Kamera. Für
Regie und Drehbuch zeichnet Rupert Henning verantwortlich.
Martina Ebm: „Einfühlsamer und hoffnungsvoller Film“
„,Tiefwassertaucher unterm Dach‘ ist ein einfühlsamer und
hoffnungsvoller Film über Einsamkeit, Überforderung und die Kraft
menschlicher Nähe in der Anonymität der Großstadt. Im Zentrum steht
Annie, eine alleinerziehende Mutter, die zwischen Job, Kindern und
finanziellen Sorgen langsam den Halt verliert. Der Film erzählt mit
großer Sensibilität, wie schwer es ist, um Hilfe zu bitten – und wie
heilsam es sein kann, genau das zu tun.“ Außerdem: „Hinter jeder
Wohnungstür verbirgt sich ein eigenes Leben, voller Kummer, Sehnsucht
und kleinen Wundern. Die Geschichte zeigt, dass es oft nur einen
kleinen, mutigen Schritt braucht, um nicht unterzugehen –
‚Tiefwassertaucher unterm Dach‘ ist ein stilles Plädoyer für
Mitgefühl, Zusammenhalt und die Hoffnung, die entsteht, wenn Menschen
einander nicht vergessen.“
Produzent, Regisseur und Drehbuchautor Rupert Henning: „Ozean
zwischenmenschlicher Gefühle“
„Der Film erzählt auf unterhaltsame Weise von einem großen Wohnhaus
in Wien und von seiner bunt zusammengewürfelten Bewohnerschaft, deren
Lebensgeschichten ausnahmslos sehr bewegt sind – und darum sehr
bewegend. Durch das Zusammenleben unter einem Dach erfahren die
Leute, dass Humor auch in dunkleren Stunden der Knopf sein kann, der
verhindert, dass uns ständig der Kragen platzt. Es ist eine
warmherzige und zugleich ziemlich schräge Komödie über allerlei
Menschen ganz verschiedenen Alters und völlig unterschiedlicher
Herkunft, die man letzten Endes allesamt gerne als Nachbarinnen und
Nachbarn hat, auch wenn man einige von ihnen manchmal zum Mond
schießen könnte.“ Und weiter: „Das Gewässer, in dem die
Tiefwassertaucher in diesem Film rumtauchen, ist der Ozean
zwischenmenschlicher Gefühle – und da kommt wohl jeder irgendwann
drauf, dass es nach unten von selber geht, dass man es aber nach oben
nicht immer alleine schafft. Da braucht man ab und zu die anderen,
braucht eine helfende Hand – einen ‚Buddy‘, wie es unter Tauchern
heißt. Dann kann auch der tiefste Tauchgang wieder an die sichere
Oberfläche führen.“
Mehr zum Inhalt
Annie Breuer (Martina Ebm), eine alleinerziehende Mutter Mitte
30, lebt mit ihren beiden Kindern Lena (Ariana Stöckle) und Tino (
Leopold Pallua) im obersten Stockwerk eines alten Mietshauses in der
Wiener Vorstadt. Bisweilen zweifelt sie, ob sie die diversen Aufgaben
und Hürden des Lebens meistern kann. Sie hat bessere und schlechtere
Tage, manchmal liegt ein dunkler Schatten über ihrem Gemüt und der
ganzen Welt – so jedenfalls empfindet es Annie. Doch als es fast
schon so aussieht, als könne sie ihre Pflichten als Mutter nicht
länger erfüllen, bewahrheitet sich ein altes Sprichwort: Um ein Kind,
oder auch zwei, großzuziehen, braucht man ein Dorf – oder in diesem
Fall ein Mietshaus. Mit vereinten Kräften kommt man einfach besser
über die diversen Hindernisse, die das Schicksal bereithält.
„Tiefwassertaucher unterm Dach“ ist eine Produktion im Auftrag
von ORF und MDR, hergestellt von Gebhardt Productions und WHee Film.