Wien (OTS) – Über die Hälfte der Jobsuchenden fühlen sich sehr oder
eher gestresst
im Berufsleben. Das ergab eine Umfrage auf karriere.at anlässlich des
Welttags für psychische Gesundheit am 10. Oktober. 39 Prozent der
Befragten gaben an, sehr gestresst im Job zu sein, 18 Prozent fühlen
sich derzeit eher gestresst im Berufsleben. Für 62 Prozent ist das
hohe Stresslevel dabei auch ein Grund für ihren Wunsch nach einem
Jobwechsel.
Zwtl.: Zusammenarbeit mit der Führungskraft als Hauptgrund für Stress
Bei den Ursachen für Stress am Arbeitsplatz gab fast ein Viertel
der Befragten (23 Prozent) an, dass die Zusammenarbeit mit der
Führungskraft sie am meisten belaste, gefolgt vom Zeitdruck bei der
Erledigung von Aufgaben, der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und
der Zusammenarbeit mit Kolleg*innen (je 11 Prozent).
„Konflikte am Arbeitsplatz können den Stress in die Höhe treiben
und die Zusammenarbeit belasten. Ein negatives Arbeitsklima ist sogar
ein wesentlicher Grund dafür, dass Mitarbeitende kündigen! Statt
Konflikte zu vermeiden oder auszusitzen, sollten Mitarbeitende wie
Führungskräfte eine konstruktive Herangehensweise wählen – mit
Klarheit, gegenseitigem Respekt und konkreten Schritten“, empfiehlt
Georg Konjovic, CEO bei karriere.at.
Zwtl.: Wunsch nach Förderung der Work-Life-Balance
Während 49 Prozent der Befragten angaben, dass ihr Arbeitgeber
keinerlei betriebliche Gesundheitsmaßnahmen anbiete, so sind
Maßnahmen zur Förderung der Work-Life-Balance bei den User*innen von
karriere.at besonders beliebt, vor allem die Möglichkeit, im
Homeoffice zu arbeiten (30 Prozent), die 4-Tage-Woche (22 Prozent)
und flexible Arbeitszeiten (20 Prozent).