Wien (OTS) – Rheuma betrifft in Österreich Hunderttausende und führt
zu
erheblichen Belastungen im Alltag sowie hohen Kosten für das
Gesundheitssystem (1, 2). Eine aktuelle Umfrage der Rheumaliga zeigt:
Viele Patient:innen leiden unter Schmerzen, Bewegungseinschränkungen
und langen Diagnosewegen von durchschnittlich vier Jahren.
Gleichzeitig wünschen sie sich moderne Therapieoptionen und aktive
Gespräche über Behandlungsziele (3).
Mit Kinase-Hemmern (JAK-Inhibitoren) und Biologika stehen heute
wirksame Medikamente zur Verfügung, die Remission ermöglichen und
damit Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit verbessern (1, 4). Doch
eine angespannte Versorgungslage mit zu wenigen Fachärzt:innen
gefährdet den Zugang (1, 2). Studien zeigen, dass Remission die
Produktivität um bis zu 75 % steigern und Kosten deutlich senken kann
(5).
Patientenorganisationen wie die Österreichische Rheumaliga
leisten hier einen wichtigen Beitrag: Sie informieren, vernetzen und
stärken die Gesundheitskompetenz. Betroffene, die mit ihr in Kontakt
stehen, sind deutlich besser über moderne Therapien informiert (3, 6)
. Die Inhalte wurden am 1. Oktober im Rahmen einer Pressekonferenz in
Wien vorgestellt.
Zwtl.: Quellen
1. Österreichischer Rheumatologie-Report der ÖGR 2023
2. Statistik Austria, Krankenstandsfälle 2021
3. Patient:innenumfrage der Österreichischen Rheumaliga 2025
4. Treat-to-Target Empfehlungen (ASPAT)
5. GAfPA (2024)
6. Österreichische Rheumaliga: www.rheumaliga.at
Die Presseunterlagen inklusive der Langversion der Aussendung
stehen hier bereit: bit.ly/PKRheuma