Wien (OTS) – Das österreichische Institut der spanischen Großbank
Santander hat im
ersten Halbjahr 2025 kräftig zugelegt: Das Kredit- und
Einlagengeschäft wuchs deutlich zweistellig, auch die Kundenanzahl
nahm spürbar zu. „Mit unserem Geschäftsmodell konnten wir trotz eines
herausfordernden Marktumfeldes den Wachstumskurs der letzten Jahre
fortsetzen“, freut sich Santander-Österreich-CEO Olaf Peter Poenisch.
Der Gewinn nach Steuern ging aufgrund höherer Kosten sowie geringerer
Gebührenerträge zurück. Das OGH-Urteil zur Kreditbearbeitungsgebühr
wurde konsequent umgesetzt.
Zwtl.: Tagesgeld treibt das Einlagenwachstum
Besonders dynamisch entwickelte sich auch heuer wieder das
Einlagengeschäft. Die veranlagten Kundengelder kletterten auf den
Rekordstand von 3,32 Milliarden Euro, was einem Plus von elf Prozent
im Vergleich zum Halbjahr 2024 entspricht. Wachstumstreiber war das
Tagesgeld („täglich fällig“): Hier legte Santander im
Halbjahresvergleich um 36 Prozent zu – von 1,68 Mrd. auf 2,29 Mrd.
Euro. Die Nachfrage nach flexiblen Sparformen stieg deutlich, während
Festgelder aufgrund der im ersten Halbjahr fallenden Zinsen
zurückgingen.
„Unser Tagesgeldangebot ist laut dem Bankenrechner der
Arbeiterkammer nach wie vor das attraktivste am Markt. Die starke
Nachfrage zeigt, dass wir mit unserem Sparprodukt den Nerv der Zeit
treffen“, sagt Poenisch. Für Neuabschlüsse gibt es aktuell 2,25
Prozent Zinsen für Tagesgeld (für die ersten vier Monate garantiert),
danach werden die täglich fälligen Einlagen mit 1,5 Prozent verzinst.
Zwtl.: Neukredite steigen um fast ein Fünftel, 12 % mehr Kundinnen
und Kunden
Von Jänner bis Juni vergab die Bank Neukredite im Volumen von
1,56 Milliarden Euro – ein Zuwachs von 18 Prozent gegenüber dem
Vorjahreszeitraum (1,326 Mrd. Euro). Größter Wachstumstreiber waren
Kfz-Finanzierungen, doch auch in anderen Segmenten (Barkredit und
Teilzahlung im Handel) legte das Geschäft zu. Insgesamt erhöhte sich
der Kreditbestand von 3,47 Mrd. auf 3,70 Mrd. Euro (+7 Prozent). Die
Bilanzsumme stieg leicht um zwei Prozent auf 5,28 Mrd. Euro.
Daher entwickelt sich auch die Zahl der Kundinnen und Kunden
insgesamt (Einlagen- und Kreditgeschäft) positiv: Sie wuchs binnen
eines Jahres um rund 12 Prozent von 345.000 auf 389.000 – so viele
wie noch nie. Damit nähert sich Santander in Österreich der Rekord-
Marke von 400.000. Das Netzwerk an Händlerpartnern blieb mit knapp
3.200 stabil.
Zwtl.: Gewinnrückgang wegen Gebührenstopp und höherer Kosten
Das Ergebnis nach Steuern lag im ersten Halbjahr bei 16,3 Mio.
Euro nach 24,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das hat vor allem zwei
Ursachen: Gestiegene Sach- und Personalkosten sowie geringere
Gebührenerträge.
Im Zuge eines Urteils des Obersten Gerichtshofs (OGH) im Frühjahr
2025 hat die Bank sämtliche Kreditbearbeitungsgebühren abgeschafft
und die Kundenverträge an das Urteil angepasst. Ansprüche aus dem
Urteil betreffend laufende Kreditverträge wurden von der Bank
automatisch berichtigt. Bei bereits beendeten Verträgen können
Kundinnen und Kunden die Prüfung ihrer Verträge einfach online
beantragen. Entsprechende Rückstellungen wurden bereits im Vorjahr
gebildet. „Das Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden in unsere Bank
hat höchste Priorität. Deshalb haben wir das Urteil zügig und
unbürokratisch umgesetzt“, so Poenisch.
Die Risikovorsorge stieg im Vorjahresvergleich leicht von 36,3
Mio. auf 38,1 Mio. Euro (+5 Prozent). Die Bank erhöhte ihre
Eigenkapitalquote im gleichen Zeitraum markant von 15,8 auf 20
Prozent, um die Kapitalbasis deutlich zu stärken. Die Cost-Income-
Ratio lag im Halbjahr 2025 bei 51,8 Prozent.
Zwtl.: Erfolgreicher Start: Markenkampagne mit Fußball-Legende Toni
Polster und Santander-Finanzbarometer
Im Mai startete Santander Österreich eine neue Markenkampagne –
erstmals mit einem landesweit bekannten Testimonial. Fußball-Legende
Toni Polster, der nicht nur in Österreich Kultstatus genießt, sondern
auch als erfolgreicher Legionär in Spanien spielte, verkörpert mit
seiner bodenständigen und authentischen Art ideal die Werte der Bank.
Ziel der Kampagne ist es, die rot-weiß-rote Identität der Bank zu
stärken. In einer ersten Phase wurden mehrere Werbespots produziert,
die unter anderem auf Social Media und orf.at zu sehen waren.
Im Juni erfolgte zudem der Start des Santander-Finanzbarometers.
Dabei handelt es sich um eine regelmäßige, exklusive Befragung der
Österreicherinnen und Österreicher zu populären Finanzthemen, die
gemeinsam mit heimischen Marktforschungsinstituten durchgeführt wird.
In der ersten Ausgabe ging es um die Finanzierung des Sommerurlaubs,
Ende August befasst sich die darauffolgende Befragung mit den Kosten,
die auf Eltern zum Schulstart jährlich zukommen. Die Ergebnisse des
Santander-Finanzbarometers werden den Medien zur Verfügung gestellt
und auf der Website der Bank veröffentlicht.
PRESSEBILDER : Porträtfotos von unserem CEO Olaf Peter Poenisch
finden Sie in der Mediathek .
Über Santander
Die Santander Consumer Bank GmbH ist Österreichs Spezialist für
Konsumentenkredite mit dem Ziel, Mobilität und Dinge des täglichen
Bedarfs für Menschen leistbar zu machen. Zum Produktportfolio gehören
Barkredite, Teilzahlungen, Debitkarten, Kfz-Kredite, Leasing und
Versicherungen. Im Sparbereich zählen Tages- und Festgeldkonten zum
Angebot. Santander ist in Österreich enger Partner des heimischen
Handels. Mit rund 3.200 Kooperationen aus dem Einzel- und Kfz-Handel
ist das Unternehmen der führende herstellerunabhängige Finanzierer
von Autos, Motorrädern und Konsumgütern. Per Ende Juni 2025
beschäftigt Santander über 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
betreibt 28 Filialen sowie ein Kundenservice-Center in Österreich.
Santander betreut 389.000 Kundinnen und Kunden. Mit Sitz in Wien
operiert das Unternehmen mit einer österreichischen Banklizenz und
unterliegt der gesetzlichen Einlagensicherung.
Santander in Österreich ist Teil der 1857 gegründeten Banco
Santander mit Sitz in Spanien. Die Finanzgruppe ist gemessen an der
Marktkapitalisierung einer der größten Banken weltweit. Die
Aktivitäten der Gruppe sind in fünf globale Geschäftsbereiche
zusammengefasst: Retail & Commercial Banking, Digital Consumer Bank,
Corporate & Investment Banking (CIB), Wealth Management & Insurance
und Payments (PagoNxt, Karten). Per Ende Juni 2025 betreibt die
Gruppe 7.700 Filialen, beschäftigt über 204.000 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter und betreut 176 Millionen Kundinnen und Kunden.