Bundesheer: Bauprojekte stärken Einsatzfähigkeit

Wien (OTS) – Am Dienstag, dem 30. September präsentierte
Verteidigungsministerin
Klaudia Tanner gemeinsam mit Johannes Sailer, Leiter der Direktion 7
Infrastruktur, die aktuellen und geplanten Bauprojekte des
Bundesheeres. Seit 2020 wurden insgesamt mehr als 950 Millionen Euro
in Neubauten, Erweiterungen und Sanierungen von Kasernen,
Übungsplätzen und anderen militärischen Liegenschaften investiert.
2025 betragen die Investitionen rund 280 Millionen Euro.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Eine verteidigungsfähige
Armee braucht eine gute Infrastruktur. Seit Beginn meiner Amtszeit
investieren wir jedes Jahr mehr Geld in den Bau und die Sanierung von
Kasernen, Unterkünften und Ausbildungsanlagen. Unsere Soldatinnen und
Soldaten verdienen die beste Infrastruktur. Mit diesen Investitionen
sichern wir die Einsatzbereitschaft des Bundesheeres, verbessern die
Krisenvorsorge und stärken die heimische Wirtschaft.“

Die Bestrebungen des Bundesheeres, Liegenschaften für mindestens
14 Tage unabhängig von externen Netzen zu betreiben, laufen
weiterhin. Dazu gehören Strom-, Wärme-, Wasser- und
Abwasserversorgung. Die Projektkosten betragen rund 170 Millionen
Euro; 70 Prozent der Vorhaben sind bereits umgesetzt; Neubauten
erreichen die Autarkie mit Fertigstellung. Zu den vorgestellten
Projekten in Planung gehört der Bau von zwei neuen Hangars in
Langenlebarn zur Erweiterung der Hubschrauberinfrastruktur; die
Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant, die Kosten betragen rund
100 Millionen Euro.

Derzeit laufen in Österreich auch zahlreiche weitere Bauvorhaben,
unter anderem der Neubau für Pionier- und
Führungsunterstützungsbataillon in Villach um rund 370 Millionen
Euro. In Korneuburg wird das neue Lager für die
Katastrophenhilfeeinheit AFDRU bis 2026 fertiggestellt; die Kosten
belaufen sich auf 13 Millionen Euro. Um 31 Millionen Euro wurde
bereits ein neues Unterkunftsgebäude an der Theresianischen
Militärakademie in Wiener Neustadt mit 220 Betten in
Holzmodulbauweise fertiggestellt.

Die Direktion 7 des Bundesheeres ist österreichweit für Bau- und
Infrastrukturprojekte zuständig. Ihr Aufgabenbereich umfasst unter
anderem das Immobilienmanagement, die Bereitstellung und Ausstattung
der militärischen Infrastruktur, die militärische Vermessung sowie
das Beherbergungswesen. Zusätzlich unterstehen der Direktion 7 die
zwölf Militärservicezentren sowie die Wohnheime und Seminarzentren
des Bundesheeres.