WKÖ-Klacska: „Sieg der Vernunft bei Lobautunnel“

Wien (OTS) – „Beim Lobautunnel hat letztlich doch die Vernunft
gesiegt. Es ist
erfreulich, dass Bundesminister Hanke den Stopp seiner Vorgängerin
Leonore Gewessler nun aufhebt und grünes Licht für den Lobautunnel
gegeben hat“, sagt Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte
Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Denn
der Tunnel sei ein richtungsweisendes Infrastrukturprojekt, das einen
wesentlichen Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Wien und
der gesamten Ostregion leistet.

„Durch die künftige Verbindung der S1 wird der Durchzugsverkehr
aus den dicht besiedelten Stadtteilen abgeleitet – das bedeutet
weniger Staus und damit auch geringere CO2-Emissionen. Das bringt
nicht nur eine wichtige Entlastung für die Wirtschaft, sondern auch
eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität für die Bevölkerung“,
ist Klacska überzeugt. Der Lobautunnel sei somit ein zentrales
Element, um den Wirtschafts- und Lebensraum nachhaltig zu entlasten.
Zusätzlich erwartet man durch den Bau des Tunnels einen bedeutenden
wirtschaftlichen Impuls: Bis zu 25.000 Arbeitsplätze können durch die
Investitionen geschaffen werden.

„Der Lobautunnel ist mehr als ein Bauwerk – er ist ein
Zukunftsprojekt für die gesamte Region. Er sorgt für Entlastung im
Verkehr, neue wirtschaftliche Perspektiven und sichere Arbeitsplätze.
Jetzt gilt es, die Umsetzung mit voller Kraft voranzutreiben und
weitere Verzögerungen zu vermeiden“, betont daher Klacska und
appelliert an alle Beteiligten, die Realisierung nun mit höchster
Priorität und ohne weitere Verzögerungen voranzutreiben. (PWK391/DFS)