Wien (OTS) – „Die Verschärfungen des Waffengesetzes sorgen mit
Augenmaß für mehr
Sicherheit. Nach dem schrecklichen Amoklauf an einer Grazer Schule
hat das Regierungsteam der Volkspartei rasch gehandelt und eine
umfassende Reform des Waffengesetzes auf den Weg gebracht. Unter
anderem wird die psychologische Tauglichkeit stärker überprüft, das
Mindestalter für den Erwerb von Waffen angehoben und der
Informationsaustausch zwischen den Behörden verbessert. Bei der
Verschärfung des Gesetzes wurde darauf geachtet, dass jene Bereiche
wie die Jagd und der Schießsport, für die bereits seit Jahren strenge
Regeln gelten, nicht durch zusätzliche Anforderungen belastet werden.
In Summe wird das Maßnahmenpaket den Anforderungen gerecht, mehr
Sicherheit zu gewährleisten, ohne dabei die Handlungsfreiheit der
Bevölkerung durch Überregulierung einzuschränken“, so der
Generalsekretär der Volkspartei, Nico Marchetti.
„Die Verschärfung des Waffengesetzes ist ein Paradebeispiel
sowohl für die Arbeitsverweigerung als auch für die zunehmende
Zerrissenheit in den Reihen der FPÖ. Obwohl der steirische FPÖ-
Landeshauptmann Mario Kunasek und – wie die ,Kronen Zeitung‘
berichtet – mehr als 60 Prozent der FPÖ-Wählerschaft Verschärfungen
befürworten, hat die Bundes-FPÖ aus fadenscheinigen Gründen im
Nationalrat gegen den Beschluss des Gesetzes gestimmt. Das ist nur
ein weiterer Nachweis dafür, dass FPÖ-Chef Kickl die Vernunft schon
lange hinter sich gelassen und es zum Programm gemacht hat,
prinzipiell jeglichen Vorschlag der Bundesregierung abzulehnen – ohne
Rücksicht auf das Wohl und die Interessen seiner Wähler“, so
Marchetti abschließend.