Zierfuß/Hungerländer: Wien muss endlich handeln – bessere Deutschförderung und echte Integrationsmaßnahmen statt Verantwortung abschieben

Wien (OTS) – „Die sprichwörtliche Brücke der Wiener Bildung ist
morsch und voller
Lücken. Von 22.000 Kindern, die jedes Jahr die Schule beginnen,
konnten zuletzt rund 11.000 so schlecht Deutsch, dass sie den
Unterricht nicht verstehen. Die Hälfte der Kinder fällt also auf
dieser kaputten Brücke ins Wasser und schafft den Weg zu echten
Chancen nicht“, kritisierte Klubobmann Harald Zierfuß in der heutigen
Landtagssitzung. „Wien muss endlich selbst aktiv werden: kleinere
Gruppen, mehr Sprachförderkräfte, eine Kindergartenpflicht ab drei
Jahren für Kinder mit Deutschproblemen und eine sofortige Erhöhung
der Besuchspflicht – das liegt alles in der Zuständigkeit der Stadt.“

Zwtl.: Deutsch im Alltag statt Fremdsprachen-Parallelwelten

Integrationssprecherin Caroline Hungerländer betont, dass Wien
beim Alltagseinsatz von Deutsch versagt: „Deutsch muss im Alltag
integriert werden, damit Kinder und Eltern die Sprache wirklich
lernen können. Leider macht Wien genau das Gegenteil: Informationen,
Integrationskurse und Beratungen werden in einer Vielzahl von
Fremdsprachen angeboten. Damit ermöglicht man es Menschen, ohne
Deutschkenntnisse durch den Alltag zu kommen. Das ist ein
Kontrastprogramm zu echter Integration.“

Zwtl.: SPÖ-Neos-Stadtregierung muss Verantwortung übernehmen

Abschließend halten Zierfuß und Hungerländer fest: „Für eine gute
Zukunft für unsere Stadt müssen SPÖ und Neos endlich ihre
Hausaufgaben machen. Wien darf nicht länger auf Zeit spielen, sondern
muss die eigenen Zuständigkeiten wahrnehmen, damit alle Kinder
Deutsch lernen und echte Bildungschancen erhalten.“