Wien (OTS) – Am heutigen Montag dem 22.09.2025 fand die
Vorstellungspressekonferenz der frisch gewählten
Bundesschulsprecherin Hannah Scheidl vor dem Bildungsministerium im
1. Wiener Gemeindebezirk statt. Gemeinsam mit dem neuen Bundesobmann
Maximilian Pech sowie seiner Bundesgeschäftsführerin Bernadette
Krall, präsentierten sie die Forderungen an die Politik für das Jahr
2025/26.
„Der zentrale Punkt unserer diesjährigen Forderungen bezieht sich
auf die Vereinheitlichung der Maturahilfsmittel. Aus unserer Sicht
sind die Ausgangslagen für Maturant:innen in den verschiedenen
Schulen viel zu unterschiedlich und definitiv nicht fair. Während der
einen Schule z.B. die Deutschmatura handschriftlich geschrieben
werden muss, dürfen Maturant:innen die gleiche Matura in der anderen
Schule mit Laptop oder PC schreiben. Das ergibt einen unfairen
Vorteil, da die Schüler:innen, die die Matura dann handschriftlich
schreiben, weniger Zeit haben, da hier die Handschrift und
Klarschrift eine große Rolle spielen. Hinzu kommt noch, dass manche
Schulen Rechtschreib- und Grammatikprüfung benutzen dürfen. Wenn man
die Matura als Marathon betrachtet, zählt hier nicht, wer am meisten
Ausdauer, sondern wer die besten Laufschuhe hat”, so
Bundesschulsprecherin Hannah Scheidl.
„Wir als Schülerunion Österreich sind besonders stolz darauf,
dass wir das 21. Mal in Folge den/die Bundesschulsprecher:in stellen
und dazu noch drei Bereichssprecher:innen. Ich bin der festen
Überzeugung, dass wir auch im Schuljahr 2025/26 die Forderungen der
österreichischen Schüler:innen vor der Politik vertreten werden und
gratulieren unserer Hannah zu ihrer neuen Aufgabe. Sie bringt das
Know-How und den Drive mit, der nötig ist. Unser Bildungssystem steht
heute vor enormen Herausforderungen, wenn es zukunftsfit werden
möchte! ”, so Maximilian Pech, Bundesobmann der Schülerunion.
Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte
Schüler:innenorganisation Österreichs, in der sich die Mitglieder
ehrenamtlich engagieren. Durch ihr vielfältiges Serviceangebot, wie
zum Beispiel dem Schulrechtsnotruf und diversen Weiterbildungen, gilt
sie als wichtige Anlaufstelle für Schüler:innen. Darüber hinaus
bringt sie ihre Forderungen in der Bundesschülervertretung (BSV) ein,
in der sie im Schuljahr 2025/26 23 von 29 Mandaten stellt. Außerdem
stellt sie dieses Jahr zum 21. Jahr in Folge die
Bundesschulsprecherin, sowie auch drei Bereichssprecher:innen.