Rotes Kreuz verlieh Humanitätspreis für herausragendes humanitäres Engagement

Wien (OTS) – Seit 1993 ehrt das Rote Kreuz mit dem Humanitätspreis
der Heinrich-
Treichl-Stiftung Menschen für ihr herausragendes humanitäres
Engagement für die Gesellschaft. Am Mittwoch, den 17. September 2025,
erhielten Nina Horaczek, Christian Jänsch, Alexander Kmentt und
Hansaplast von Rotkreuz-Präsident Gerald Schöpfer diese Auszeichnung
im Wiener Haus der Musik.

„Es freut mich besonders, den Humanitätspreis der Heinrich-
Treichl-Stiftung für diesen außergewöhnlichen und bemerkenswerten
Einsatz für die Menschlichkeit verleihen zu dürfen“, so Schöpfer.
„Auch die langjährige und erfolgreiche Kooperation mit unserem
Unternehmenspartner wird mit dieser Würdigung sichtbar gemacht.“

Fotos: Hier klicken (Credit: ÖRK/Thomas Holly Kellner)

Informationen zu den Preisträger:innen:

– Nina Horaczek, Chefreporterin Falter: Die studierte Politologin
beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Themen Rechtsextremismus,
Asyl, Migration und Sozialstaat. Ihre Recherchen zur Inklusion,
Asylpolitik und zu menschenrechtlichen Fragen wurden immer wieder mit
Fachpreisen und öffentlicher Anerkennung gewürdigt. Die Journalistin
und Buchautorin trägt mit ihrem Engagement, ihrer klaren Sprache und
ihrer fundierten Recherche maßgeblich zur politischen Aufklärung und
gesellschaftlichen Debatte im deutschsprachigen Raum bei.

– Christian Jänsch, Redakteur ORF Zeit im Bild (Chronik): Der
gebürtige Steirer arbeitet seit 1994 beim ORF, seit 2010 in der
Chronik-Redaktion der Zeit im Bild. Jänsch berichtet über die Arbeit
des Roten Kreuzes überdurchschnittlich oft mit viel persönlichem
Engagement in den Reichweitenstärksten Nachrichtensendungen.
Themenschwerpunkte sind dabei Humanitäre Hilfe, Humanitäres
Völkerrecht, Freiwilligenarbeit, Gesundheit, Pflege, Umweltthemen.

– Alexander Kmentt , ab Dezember 2025 Ständiger Vertreter Österreichs
bei den Vereinten Nationen in Genf, sowie aktuell Leiter Abteilung
Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung im österreichischen
Außenministerium. Der Jurist ist einer der Architekten des Vertrags
über das Verbot von Nuklearwaffen, der auf einer von 138 Staaten
formell unterstützten österreichischen Abrüstungsinitiative aufbaut.
Er ist seit 25 Jahren in zahlreichen internationalen Prozessen
engagiert, humanitär-völkerrechtliche Regelungen für besonders
problematische Waffengattungen wie Antipersonenminen, Streumunition
und autonome Waffensysteme voranzubringen bzw. zu stärken.

– Hansaplast: seit 12 Jahren ist der Pflasterhersteller Partner des
Österreichischen Roten Kreuzes, besonders unter dem Motto „Gemeinsam
stark für Erste Hilfe“ bei Erste-Hilfe-Trainings an Schulen und der
Erstellung von Lernmaterial für Erste Hilfe und Psychische Erste
Hilfe. Zahlreiche gemeinsame Projekte wie die Kampagne #
jetzterstehilfe unterstreichen eine Partnerschaft auf Augenhöhe.

Ehrung für herausragendes humanitäres Engagement
Mit dem Humanitätspreis der Heinrich-Treichl-Stiftung ehrt das Rote
Kreuz Menschen und Unternehmen für ihr herausragendes humanitäres
Engagement. Namensgeber ist der bekannte Banker und ehemalige
Rotkreuz-Präsident Heinrich Treichl, zu dessen Ehren die Stiftung vom
Roten Kreuz gegründet wurde. Zu den bisherigen Preisträgern gehören
unter anderem Ute Bock, Christoph Badelt, Gregor Seberg und Alexandra
Föderl-Schmid.

Rotkreuz-Präsident Schöpfer sagt über den Humanitätspreis der
Heinrich-Treichl-Stiftung: „Engagierte Menschen und Unternehmen für
ihr soziales Wirken auszeichnen zu dürfen, ist ebenso schön wie
wichtig. Ihre Leistungen, ihre Tatkraft und ihr Engagement machen sie
zu Vorbildern, die zeigen, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt aktiv
gefördert werden kann. In dieser herausfordernden Zeit, in der Not
und Krieg oft allgegenwärtig scheinen, ist es besonders bedeutsam,
diejenigen sichtbar zu machen, die sich mit Herz und Überzeugung für
Solidarität und Menschlichkeit einsetzen. Ihren Einsatz verrichten
sie oft im Hintergrund – umso mehr verdienen diese Taten öffentliche
Anerkennung, ehrliche Wertschätzung und unseren gemeinsamen Dank.“