Blühendes Niederösterreich 2025: 81 Gemeinden setzen ein blumiges Zeichen

St. Pölten (OTS) – Zum 57. Mal stellte die Initiative “Blühendes
Niederösterreich“ die
farbenfrohe Pflanzenpracht, die liebevoll gepflegten Beete und die
grünen Daumen der Gemeinden ins Rampenlicht. Nach dem wetterbedingt
schwierigen Jahr 2024 mit Hitze, Hagel und Starkregen zeigte sich die
Blumenpflege 2025 deutlich angenehmer. Und die Begeisterung war
ungebrochen: 81 niederösterreichische Gemeinden stellten sich dem
blütenreichen Wettbewerb. Die Landessiege gingen an Annatsberg,
Langau, Retz und Tulln.

Die Initiative “Blühendes Niederösterreich“ begeistert seit
Jahrzehnten Gemeinden und Bevölkerung gleichermaßen, wenn es darum
geht, Ortschaften mit Blumenschmuck in Szene zu setzen. Der aktuelle
Trend geht hin zu sommerlichen Blütenpflanzen, die besonders wertvoll
für Bienen und andere Insekten sind.

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf erklärte: “Blühendes
Niederösterreich zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie viel ehrenamtliches
Engagement und Leidenschaft in unseren Gemeinden steckt. Mit ihrem
unermüdlichen Einsatz schaffen die Niederösterreicherinnen und
Niederösterreicher nicht nur wunderschön blühende Plätze und
gepflegte Gärten, sondern auch ein Niederösterreich, das besonders
liebens- und lebenswert ist – und damit die Grundlage für die beste
Zukunft unserer Kinder. Dafür sage ich allen Beteiligten ein
herzliches Danke.“

Landwirtschaftskammer Niederösterreich-Vizepräsident Lorenz Mayr
betonte die Bedeutung der Auszeichnung: “Blühendes Niederösterreich
zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie viel Herzblut, Kreativität und
Gemeinschaftssinn in unseren Gemeinden steckt. Der Wettbewerb trägt
nicht nur zur Verschönerung unserer Orte bei, sondern stärkt auch die
Biodiversität und schafft wertvolle Lebensräume für Insekten und
andere Tiere. Uns als Landwirtschaftskammer ist es ein großes
Anliegen, den ländlichen Raum nachhaltig zu fördern und das
Bewusstsein für die Bedeutung von Grünflächen zu stärken. Mein
besonderer Dank gilt allen engagierten Bürgerinnen und Bürgern, deren
Einsatz diesen Erfolg erst möglich macht.“

Zwtl.: Die NÖ Gärtner als verlässliche Partner

Auch in diesem Jahr zeigte sich einmal mehr, wie wichtig Pflanzen
für das Erscheinungsbild und die Lebensqualität der Gemeinden sind,
ist sich Wirtschaftskammer Niederösterreich-Vizepräsident Christian
Moser sicher: “Attraktive Orte und Städte steigern die Lebensqualität
und stärken den Wirtschaftsstandort in den Regionen. Bei der
Gestaltung können die Gemeinden auf die rund 1.700 Gärtnerinnen und
Gärtner sowie Floristinnen und Floristen in Niederösterreich zählen.
Sie sind absolute Profis, wenn es darum geht, Gärten, Beete und Orte
zum Blühen zu bringen. Und mit derzeit 123 Lehrlingen ist auch
garantiert, dass diese Tradition und Lebensqualität in Zukunft
weitergeführt werden.“

Für die niederösterreichischen Gärtner bietet der Wettbewerb eine
ideale Plattform, um ihr Know-how einzubringen und die Gemeinden bei
der Gestaltung attraktiver, lebenswerter Orte zu unterstützen. Das
große Engagement der Jury unterstreicht dies deutlich: Jedes Jahr
investieren die ehrenamtlichen Jurorinnen und Juroren rund 74 Tage in
die Initiative.

Zwtl.: Das “gepflanzte Bienenbeet“ – für Gemeinden, Hobbygärtner
und Insekten

Viele Gemeinden stehen vor der Herausforderung, trotz knapper
Budgets ansprechende, artenreiche Grünflächen anzulegen und zu
pflegen. Um hier eine Lösung zu bieten, entwickelten die NÖ Gärtner
das Projekt „gepflanztes Bienenbeet“. Dieses kostengünstige und
pflegeleichte System ist optimal auf die Bedürfnisse von Bienen und
anderen Bestäubern abgestimmt. Die spezielle Mischung aus 28 nektar-
und pollenreichen Sommerblumen sorgt für eine durchgehende Blütezeit
von Mai bis zum ersten Frost.

Besonders erfreulich für die Jury: Immer mehr Gemeinden setzen
inzwischen auf das Bienenbeet-Konzept. Bereits 2024 wurde das System
gemeinsam mit der Gartenbauschule Langenlois und der Stadtgemeinde
Langenlois erprobt. Aufgrund des großen Erfolgs wurde die Kooperation
2025 fortgeführt. Die gesammelten Erfahrungen aus diesen Praxistests
geben die NÖ Gärtner zusammen mit der Gartenbauschule und der Stadt
Langenlois in einem praxisnahen Seminar an interessierte
Gemeindemitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowie
Planungsverantwortliche weiter.

Mehr Informationen zum “gepflanzten Bienenbeet“ gibt es unter
noe.lko.at .

Preisträger 2025 nach Kategorien

Gruppe Kleinstgemeinden:

1. Annatsberg

2. Guntrams

3. Pfösing

4. Baumgarten

Gruppe 1:

1. Langau

2 Platt

3. Michelbach-Markt

4. Breitenstein

Gruppe 2:

1. Retz

2. Lichtenwörth

3. Petzenkichen

4. Dross

Gruppe 3:

1. Tulln

2. Baden

3. Klosterneuburg

Sonderpreis Biodiversität

Mauerbach

Klosterneuburg

St. Valentin

Ehrenpreis Landeshauptfrau

Mitterretzbach

Ehrenpreis Öffentliche Grünflächen

Schwarzau im Gebirge

Ehrenpreis Friedhof

Hochneukirchen-Gschaidt

Ehrenpreis Natur im Garten:

Kategorie 1 (bis 5.000 Einwohner)

1. Senftenberg

2. Fels am Wagram

Kategorie 2 (ab 5.001 Einwohner)

1. Tulln

2. Ybbs an der Donau

Weitere Informationen finden Sie unter bluehendesnoe.at . (
Schluss)