FPÖ Wien fordert „Aufklärung“ bei U2/U5-Bau

Wien (OTS) – Die Wiener FPÖ hat heute, Dienstag, eine Pressekonferenz
im Rathaus
zum Bau der U2/U5 abgehalten und eine Anfrage dazu im Zuge der
kommenden Gemeinderatssitzung angekündigt. Der nicht amtsführende
Stadtrat Dominik Nepp kritisierte den „Umgang der Stadtregierung mit
Planung, Kosten und Vergabe“. Nepp sprach von einem „Versagen der
Wiener Linien und einem politischen Kontrollversagen“.

Nepp befürchtete eine „Kostenexplosion“ bei diesem U-Bahn-
Bauprojekt und einen „Baustopp nach der ersten Phase“. So hätte sich
laut FPÖ die ursprünglich für den U2/U5-Ausbau veranschlagte Summe
verdreifacht. Ursprünglich seien zwei Milliarden Euro Gesamtkosten
vorgesehen worden, offiziell würden die veranschlagten Gesamtkosten
für den U2/U5-Bau derzeit bei 6,4 Milliarden Euro liegen. Außerdem
sei laut Nepp zu befürchten, dass Wien die Budgetüberschreitungen
selbst tragen müsse – da eine Finanzierungsvereinbarung mit dem Bund
ohne Einbezug der Valorisierung und ohne Kalkulation von möglichen
Kostenüberschreitungen abgeschlossen worden sei.

Bereits Ende 2024 hatte die FPÖ ein Prüfansuchen zum Thema an den
Stadtrechnungshof gestellt. Nun kommt eine Anfrage mit 46 Fragen dazu
im Gemeinderat. Darunter ist u.a. eine Frage nach den Gesamtkosten
und danach, wie das Projekt weitergeführt werden soll. Die Wiener FPÖ
fordert ein „Bekenntnis der Stadt Wien zum vollständigen Ausbau des
U2/U5-Projekts“. FPÖ-Gemeinderat Klemens Resch forderte außerdem eine
„Aufklärung und ein Ende der Intransparenz“.

Weitere Informationen: FPÖ-Klub Wien, Pressestelle, Tel.: 01/4000
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