Wien (OTS) – Die Ausrede der NEOS-Ministerin in der Tageszeitung
Heute, warum sie
auch auf Kurzstrecken Business Class geflogen sei, sei an
Unglaubwürdigkeit und Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten.
„Einsicht wäre eher angebracht gewesen. Von wegen Economy immer
restlos ausgebucht – laut ihrer eigenen Anfragebeantwortung sind bei
jeder einzelnen Reise sämtliche Mitarbeiter Economy geflogen, während
sich die feine Ministerin selbst immer in der Business Class
breitgemacht hat. Ganz egal, wie groß der Mitarbeiterstab war – es
hat sich zufällig immer für alle im selben Flugzeug etwas gefunden,
nur für die Ministerin nicht. Damit hat sie ihre eigene Ausrede
schwarz auf weiß widerlegt, das glaubt doch kein Mensch!“,
kritisierte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz die
pinke Ministerin der Verlierer-Ampel scharf. Die entsprechende
Anfragenbeantwortung ist transparent und für jeden nachlesbar auf der
Seite des österreichischen Parlaments abrufbar.
Es sei zudem „wahrscheinlich rein zufällig“, so Schnedlitz
weiter, „dass nicht nur ihre eigenen Mitarbeiter immer im selben
Flugzeug, sondern auch alle anderen Ministerinnen und Minister
problemlos ohne Business-Class-Ticket auf Kurzstrecken auskommen. Nur
Meinl-Reisinger glaubt offenbar – noch dazu mittels billiger Ausreden
– auf Steuerzahlerkosten überteuerte Tickets kaufen zu können. Ihre
Rechtfertigungsversuche sind nicht nur lächerlich, sondern beleidigen
auch die Intelligenz der Steuerzahler. Wer erwischt wird, wie er auf
Kosten anderer Luxus lebt, sollte sich zumindest entschuldigen –
Meinl-Reisinger schiebt stattdessen den nächsten Bauchfleck
hinterher. Eigentlich ist sie damit endgültig rücktrittsreif.“
Flugkosten nur die Spitze des Eisbergs
„Die Business-Class-Eskapade ist nur ein weiteres Symbol dafür,
wie diese Versager-Regierung mit dem Geld der Österreicher umgeht.
Meist fließen zusätzlich Millionen ins Ausland ab, wenn Meinl-
Reisinger auf Reisen geht – sei es in Richtung Geschenke an die
Ukraine oder in andere Projekte, die den österreichischen
Steuerzahlern nichts bringen. Die Ausrede mit der angeblich
ausgebuchten Economy-Klasse zeigt, wie abgehoben diese Ministerin
ist, während man bei den Pensionisten und Bürgern den Rotstift
ansetzt. Kein normaler Staatsbürger würde nämlich, wenn Economy voll
ist, einfach Business buchen – und das sogar auf Kosten anderer –,
sondern ganz einfach gar nicht oder mit einem anderen Flug fliegen.
Aber für Meinl-Reisinger gilt offenbar: Luxus auf Kosten der
Steuerzahler ist selbstverständlich“, so Schnedlitz, der
grundsätzlich aufzeigt, dass es günstiger, wirtschaftlicher,
sparsamer und auch zweckmäßiger wäre, wenn Meinl-Reisinger überhaupt
nirgends mehr hinfliegen würde: „Zumindest würden dann auch die
Millionen-Geschenke zurückgehen. Das Geld wird zurzeit ohnehin in
Österreich selbst dringend benötigt.“
„Die Österreicher haben die Nase voll von dieser
Selbstbedienungsmentalität. Während Familien jeden Euro dreimal
umdrehen müssen, gönnt sich die Außenministerin Luxusreisen, die
nicht den kleinsten Mehrwert für unser Land haben. Wenn sie auch nur
einen Funken Anstand hätte, würde sie die Kosten für ihre Business-
Class-Tickets sofort aus eigener Tasche zurückzahlen. Alles andere
ist ein Schlag ins Gesicht der hart arbeitenden Bevölkerung, der
Pensionisten und der Anständigen in diesem Land“, so der FPÖ-
Generalsekretär abschließend.