Wien (OTS) – Während das über viele Jahre wirtschaftlich und
staatsfinanziell
gepeinigte Griechenland – nach härtesten Einschnitten – heute
Budgetüberschüsse erzielt und mit Reformen Spielräume für
Steuererleichterungen und wirtschaftlichen Aufschwung schafft, tritt
Österreich auf der Stelle. Statt entschlossener Konsolidierung und
mutiger Reformen erleben unsere Betriebe weiter steigende Abgaben,
wachsende Bürokratie und politische Mutlosigkeit.
Die Realität: Österreich hat seit 2020 die höchste Inflationsrate
in Westeuropa, steckt bereits im dritten Jahr in einer nachhaltigen
Rezession und gleichzeitig schnellen Schulden und Abgaben weiter nach
oben. Was in Athen gelang – ein rigoroser Umbau des Staatsapparates
und der Abbau von Verschwendung – wird in Wien verweigert. Die
Bundesregierung setzt auf kosmetische Eingriffe, anstatt echte
Strukturreformen einzuleiten.
Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) fordert daher:
– Radikale Entbürokratisierung – Schluss mit Gold Plating und der
nationalen Übererfüllung unsinniger EU-Vorgaben.
– Senkung der Unternehmenssteuern – Eigenkapitalaufbau belohnen,
Investitionen stärken.
– Staat schlank machen – Verwaltungsapparate straffen, Behörden
digitalisieren, Doppelstrukturen abbauen.
– Nachhaltige Budgetpolitik – weniger Schulden, mehr Effizienz, klare
Priorität auf Entlastung der arbeitenden, leistungsbereiten
Wirtschaft.
Reinhard Langthaler, Generalsekretär der FW: „Wenn Griechenland
die Kraft hat, mit eisernen Reformen seine Wirtschaft und den
Staatsapparat neu aufzustellen, dann gibt es keine Ausrede mehr für
Österreich. Unsere Betriebe brauchen keine warmen Worte, sondern
spürbare Entlastung und den Mut zur Veränderung. Wer weiter zaudert,
gefährdet Wachstum, Arbeitsplätze und damit unseren Wohlstand.“