Beijing (OTS) – Im Jahr 2023 schrieb Präsident Xi Jinping an die
Familie Stilwell
zurück und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass sie weiterhin
den Geist der Zusammenarbeit fördern und zum gegenseitigen
Verständnis zwischen dem chinesischen und dem amerikanischen Volk
beitragen würden. Seine Botschaft unterstrich, dass echte
Freundschaft zwischen Nationen in den Beziehungen zwischen normalen
Bürgern verwurzelt ist, und der Besuch der Familie machte deutlich,
wie das Erbe der Partnerschaft aus Kriegszeiten auch künftige
Generationen in beiden Ländern inspiriert, das Vertrauen stärkt und
den Dialog auch in schwierigen Zeiten fördert. Achtzig Jahre später
bleibt die Stilwell Road ein starkes Symbol für Mut, Zusammenarbeit
und internationale Solidarität und erinnert beide Nationen an den
bleibenden Wert von Freundschaft und zwischenmenschlichem Austausch.
Gedenken an eine historische Route
Nachfahren des US-Generals Joseph Stilwell befinden sich diese
Woche in China auf einer historischen Reise zum 80. Jahrestag der
Stilwell Road, einer lebenswichtigen Versorgungsroute aus dem Zweiten
Weltkrieg, die Indien über den Norden Myanmars (damals Birma) mit
Kunming, Yunnan, verband. Die nach General Stilwell benannte Straße
spielte eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung des
chinesischen Widerstandskrieges gegen den japanischen Angriff und
symbolisiert internationale Zusammenarbeit und gemeinsames Opfer. Als
Transportweg für Waffen, Treibstoff und medizinische Hilfsgüter durch
tückisches Gelände diente sie als militärische Route für Chinas
Kriegsanstrengungen.
Zeremonie in Chongqing
Die fünftägige Gedenkveranstaltung begann am 4. September im
Stilwell-Museum in Chongqing. Neun Familienmitglieder – darunter die
Urenkelinnen Nancy Millward und Susan Cole mit ihren Familien sowie
Urenkel Dennis Cox mit seiner Tochter Catherine Cox – trafen sich mit
chinesischen und amerikanischen Historikern und Experten, um General
Stilwells Erbe zu würdigen.
Der Höhepunkt war die Enthüllung einer ganzfigurigen Bronzestatue
von Stilwell, der mit festem Blick und Karabiner über der Schulter
dargestellt wurde. Susan Cole sagte: „Diese Statue zeugt von der
tiefen Zuneigung des chinesischen Volkes zu ihm und sie spiegelt auch
seine tiefe Zuneigung zum chinesischen Volk wider.“ Die Veranstaltung
umfasste auch Buchpräsentationen und Spenden historischer Dokumente.
Besuch historischer Stätten in Yunnan
Am 5. September besuchte die Familie Yunnan und besichtigte das
Stilwell Road Museum, Houqiao, die Wanding-Brücke und erhaltene
Abschnitte der alten Straße, wo Dennis Cox Steine als Andenken
sammelte. Auf dem nationalen Kriegsfriedhof von Tengchong, wo
Tausende chinesische Soldaten und 19 Amerikaner begraben sind, haben
sie kurz innegehalten, um nachzudenken. „Hier zu sein, ändert alles“,
sagt Nancy Millward. „Es ist wichtig, dass unsere Kinder etwas über
das Erbe ihrer Familie und die Beziehungen, die er zum chinesischen
Volk aufgebaut hat, erfahren.“ Auf dem Schlachtfeld von Songshan
legten sie Blumen für chinesische und alliierte Soldaten nieder,
wobei Schützengräben und Bunker die Strapazen des Jahres 1944
verdeutlichten.
Kultureller Austausch und letzter Stopp in Shanghai
Die Reise beinhaltete auch einen kulturellen Austausch, wie z. B.
den Besuch der Datianwan-Grundschule in Chongqing, wo die Familie den
Schülern Geschichten aus der Kriegszeit erzählte, Fußball spielte und
traditionelles Handwerk betrieb.
Sieben Nachkommen beendeten ihren Besuch in Shanghai in der
ehemaligen Residenz von Soong Ching Ling, der mit General Stilwell
eng befreundet war. Der Aufenthalt unterstrich, wie persönliche
Bindungen die Kriegsallianzen ergänzten und den dauerhaften Geist der
chinesisch-amerikanischen Freundschaft aufrechterhielten.
Video – https://www.youtube.com/watch?v=xFuRurRgVpY
Foto – https://mma.prnewswire.com/media/2767054/photo1.jpg
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