SPÖ-Manninger: Gewaltambulanz Wien – Nächster Lückenschluss im Gewaltschutz gelungen

Wien (OTS) – „Die Bundesregierung arbeitet mit Hochdruck daran, die
Sicherheit von
Frauen zu erhöhen. Mit der Untersuchungsstelle für Gewaltbetroffene
an der MedUni Wien ist ein weiterer wichtiger Lückenschluss im
Gewaltschutz gelungen. Von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen
können sich sicher sein, dass sie hier die höchste Expertise in
Sachen Dokumentation, Spurensicherung und Betreuung erfahren“, so SPÖ
-Bundesfrauengeschäftsführerin Ruth Manninger in Reaktion auf eine
Pressekonferenz, in der eine erste Bilanz der Untersuchungsstelle
gezogen wurde. „Justizministerin Anna Sporrer, Frauenministerin Eva-
Maria Holzleitner, Sozialministerin Korinna Schumann und
Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig machen deutlich:
Gewaltschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, so Manninger.
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„Seit Jahresbeginn verzeichnete die Untersuchungsstelle 400
fallbezogene Beratungen, in mehr als der Hälfte wurden klinisch-
forensische Untersuchungen durchgeführt. Gewaltambulanzen sind eine
wesentliche Errungenschaft im Kampf gegen Gewalt“, so Manninger. Die
hohe Anzahl von Beratungen und Untersuchungen zeige, wie hoch der
Bedarf an verwertbaren Dokumentationen von Übergriffen zur
Beweissicherung ist.

„Frauen und Mädchen haben oft nach einem Übergriff auch noch mit
der Glaubwürdigkeit zu kämpfen, Untersuchungsstellen wie jene an der
MedUni unterstützen Gewaltbetroffene, damit Beweise gesichert werden
und die Täter zur Rechenschaft gezogen werden“, so die
Bundesfrauengeschäftsführerin. „Gewaltambulanzen sind ein Schutzraum,
damit Gewaltbetroffene letztendlich auch ihre Würde wieder
zurückerhalten“, so Manninger. „Die sozialdemokratische Handschrift
in der Regierung ist deutlich. Frauenpolitik hat oberste Priorität.
Wir kämpfen für das Recht auf ein gewaltfreies Leben“, so die
Bundesfrauengeschäftsführerin. (Schluss) eb/ls