FPÖ – Tina Angela Berger: „Schulstart darf kein Luxus sein – massive Kosten für Kärntner Familien“

Wien (OTS) – Als „bildungspolitischen und sozialen Skandal“
bezeichnete heute die
freiheitliche Nationalratsabgeordnete Tina Angela Berger die massiven
Kosten, die Kärntner Eltern pro Kind zum Schulstart stemmen müssen.
„Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Mit rund 131 Euro allein
für die Schulausstattung pro Kind ist Kärnten neben Wien und der
Steiermark das Bundesland mit den höchsten Ausgaben am Schulbeginn.
Für viele Kärntner Familien ist das schlichtweg nicht mehr leistbar.
Die Kosten für das gesamte Schuljahr belaufen sich gar auf etwa 2.260
Euro. Wer mehrere Kinder hat, rutscht damit rasch in eine finanzielle
Notlage. Und was macht die Bundesregierung? Nichts. Sie sieht
tatenlos zu, wie unsere Familien unter der Last der Teuerung
zusammenbrechen!“, so Berger.

Die FPÖ-Abgeordnete warf der Ampelkoalition vor, nicht nur die
Inflation völlig aus dem Ruder laufen zu lassen, sondern auch keine
spürbaren Maßnahmen zum Schutz der Familien gesetzt zu haben. „Statt
Familien zielgerichtet zu entlasten, werden Steuergelder für
ideologische Projekte und NGO-Förderungen verschleudert, während
Mütter und Väter überlegen müssen, ob sie beim Essen oder bei den
Schulsachen sparen sollen“, kritisierte Berger. Auch das Land Kärnten
sei gefordert im eigenen Verantwortungsbereich tätig zu werden und
einen Beitrag zur Entlastung von Familien zu leisten. Kärnten dürfe
nicht immer trauriger Spitzenreiter bei den Kosten sein, wie es
leider bereits in so vielen anderen Bereichen der Fall ist.

„Bildung muss für alle zugänglich und leistbar sein und darf kein
finanzielles Privileg werden. Gerade der Schulstart sollte nicht zur
Zerreißprobe für das Familienbudget werden“, hielt die Freiheitliche
fest. Besonders bedenklich sei, dass Eltern mit mehreren Kindern
mittlerweile vierstellige Beträge aufbringen müssen. „Das ist
sozialpolitisch brandgefährlich und eine Ohrfeige für jede Familie,
die arbeitet, spart und ihren Kindern eine gute Ausbildung
ermöglichen will.“

Abschließend richtete Berger einen Appell an NEOS-
Bildungsminister Wiederkehr und die Kärntner Landesregierung: „Hören
Sie endlich auf, wegzuschauen! Setzen Sie gezielte Maßnahmen zur
Entlastung der Familien – bevor wir endgültig eine Zwei-Klassen-
Bildungsgesellschaft schaffen.“