FPÖ – Belakowitsch zu OMV-Jobkahlschlag: „ÖVP-Minister Hattmannsdorfer lässt Österreicher im Stich!“

Wien (OTS) – Als „sozial- und wirtschaftspolitisches Armutszeugnis“
kritisierte
heute die FPÖ-Sprecherin für Arbeit und Soziales, NAbg. Dr. Dagmar
Belakowitsch, die angekündigten Pläne des OMV-Konzerns, in Österreich
400 Arbeitsplätze abzubauen. Dass ÖVP-Wirtschaftsminister
Hattmannsdorfer diesem Treiben tatenlos zusehe, sei ein weiterer
Beweis für das Totalversagen der schwarz-rot-pinken
Verliererkoalition.

„Es ist ein absoluter Skandal, dass ein Konzern, der sich zu über
30 Prozent in Staatsbesitz befindet und im Vorjahr noch 1,4
Milliarden Euro Gewinn geschrieben hat, nun 400 Mitarbeiter eiskalt
vor die Tür setzen will. Wo bleibt hier der Aufschrei von ÖVP-
Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer? Seine Aufgabe wäre es, als
Vertreter des Eigentümers Republik Österreich sofort zu intervenieren
und diesen sozialen Kahlschlag zu verhindern. Stattdessen herrscht
ohrenbetäubendes Schweigen. Das ist ein Offenbarungseid und zeigt,
dass dieser schwarz-rot-pinken Regierung die Schicksale der eigenen
Leute völlig egal sind, solange die Bilanzen der Konzerne stimmen“,
so Belakowitsch.

Für die FPÖ-Sozialsprecherin sei dieses Vorgehen symptomatisch
für die wirtschafts- und arbeitnehmerfeindliche Politik der
Bundesregierung. In einer Zeit, in der die Österreicher unter
Rekordinflation, steigender Arbeitslosigkeit und einer historischen
Pleitewelle ächzen, sei ein solcher Schritt an sozialer Kälte nicht
zu überbieten.

„Die Regierung schaut tatenlos zu, wie unser Wirtschaftsstandort
zerbröselt und eine Rekordpleitewelle über das Land rollt. In dieser
Situation hunderte Arbeitskräfte in die Unsicherheit zu stürzen, ist
verantwortungslos. Die Floskel vom ‚sozial verträglichen Abbau‘ ist
nichts als eine zynische Nebelgranate. Am Ende des Tages verlieren
400 Haushalte ihre Existenzgrundlage, während sich die Manager über
Effizienzsteigerung freuen und sich vermutlich noch dazu höhere Boni
auszahlen können. Das ist die kalte Logik der Gewinnmaximierung auf
dem Rücken der eigenen Leute, und der Wirtschaftsminister nickt das
offenbar einfach ab“, kritisierte Belakowitsch.

Abschließend richtete Belakowitsch eine klare Forderung an den
ÖVP-Wirtschaftsminister: „Hattmannsdorfer muss seiner Verantwortung
als Eigentümervertreter nachkommen und dem OMV-Vorstand eine klare
Absage an diesen Jobkahlschlag erteilen. Jeder einzelne Arbeitsplatz,
der hier vernichtet wird, geht auf sein Konto. Es braucht jetzt einen
starken Wirtschaftsminister, der für österreichische Interessen
kämpft, und keinen stillen Verwalter des Niedergangs!“