Wien (OTS) – „Das neue Waffengesetz macht unser Land nachhaltig
sicherer. Die
Ereignisse vom 10. Juni 2025 waren ein Schock für ganz Österreich –
zehn unschuldige Menschen wurden Opfer eines grausamen Amoklaufs. Für
die Volkspartei war sofort klar: Wir können nicht einfach zur
Tagesordnung übergehen. Daher haben wir unverzüglich gehandelt und
innerhalb von nur zehn Wochen die umfassendste Reform des
Waffengesetzes seit rund 30 Jahren ausgearbeitet. Denn Gewalt und
Waffenmissbrauch dürfen in unserem Land keinen Platz haben“, erklärt
der Sicherheitssprecher der Volkspartei, Ernst Gödl.
„Mit dieser Reform schaffen wir strengere Kontrollen und klarere
Regeln: Die psychologische Eignungstestung wird durch ein
verpflichtendes Explorationsgespräch und moderne vorgelagerte
Testverfahren verschärft, das Mindestalter für den Besitz von
Kategorie A und B Waffen (Revolver, Pistolen) wird auf ein
Mindestalter von 25 Jahren angehoben, das Mindestalter für den Besitz
von Langwaffen wird auf 21 Jahre angehoben (mit Ausnahmen für Jäger,
Sportschützen und für den Beruf) und auch für den Besitz von
Langwaffen wird zukünftig eine spezielle Form einer Waffenbesitzkarte
notwendig sein, um einen effizienten Datenaustausch zwischen den
Behörden zu ermöglichen. Datenschutz darf kein Täterschutz sein. Mit
dieser Novelle setzt die Volkspartei einen entscheidenden Schritt zu
mehr Verantwortung und vor allem zu mehr Sicherheit in unserem Land“,
so Gödl abschließend.