FPÖ – Belakowitsch zu Pensionen: „ÖVP will Pensionisten bestehlen und Armut fördern!“

Wien (OTS) – „Die im ORF-Sommergespräch angekündigten Pläne von
ÖVP-Kanzler
Stocker, die Pensionen unter der Inflationsrate anzupassen, sind ein
reiner Diebstahl an unseren Pensionisten und steigern die Armut im
Land noch weiter, als sie schon ist. Als würden nicht schon etwa 3,7
Prozent der Haushalte reichen, die sich in einer erheblichen
Armutslage befinden, und 1,5 Millionen, die armutsgefährdet sind –
nun werden den Pensionisten von der sogenannten ‚Volkspartei‘ auch
noch die letzten Euro auf Lebenszeit genommen“, reagierte heute die
FPÖ-Klubobmannstellvertreterin und freiheitliche Arbeits- und
Sozialsprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch auf die anstandslosen
Enteignungsfantasien des Kanzlers.

„Was Kanzler Stocker hier als ‚Formel‘ für die Zukunft verkauft,
ist in Wahrheit ein eiskalter Plan zum Pensionsraub. Den Menschen,
die dieses Land aufgebaut und ein Leben lang hart gearbeitet haben,
will er nun ihren wohlverdienten Ruhestand stehlen – der bei vielen
schon jetzt voller finanzieller Probleme ist und kein sorgloser
Lebensabschnitt. Laut Stocker sollen Österreichs Arbeitnehmer ihr
Leben lang einzahlen, um dann schlussendlich, alt und arm zum
Bittsteller im Sozialmarkt degradiert zu werden. Das ist ein
beispielloser Anschlag auf die soziale Sicherheit und eine Verhöhnung
unserer älteren Generation!“, so Belakowitsch.

Die sogenannte „2-1-0-Formel“ des Kanzlers sei nichts anderes als
eine Chiffre für das Totalversagen der Regierung: „Erst treibt diese
Verlierer-Koalition die Inflation durch ihre verfehlte Sanktions- und
Energiepolitik in die Höhe, und dann sollen die Pensionisten die
Zeche für dieses Chaos zahlen. Das ist an Scheinheiligkeit nicht zu
überbieten. Anstatt im System, im aufgeblähten schwarz-rot-pinken
Regierungsapparat und bei den Staatssekretariaten einzusparen, gibt
es Pfründe und Geldgeschenke für jeden Winkel der Welt – nur für die
eigenen Leute im Land nicht“, betonte Belakowitsch.

Besonders empört zeigte sich die freiheitliche Sozialsprecherin
über die Argumentation, dass jeder einen Beitrag leisten müsse. „Wo
ist der Beitrag der Asylforderer, der Integrationsverweigerer und der
Messerfachkräfte? Die Dreistigkeit, mit der die ÖVP von den
Pensionisten einen weiteren ‚Beitrag‘ fordert, ist unübertroffen.
Unsere Senioren haben ihren Beitrag bereits mehr als geleistet!
Während diese Regierung Milliarden für die EU, für die Asylindustrie
und für sinnlose Klimaprojekte zum Fenster hinauswirft, sollen jetzt
jene bluten, die unseren Wohlstand erst geschaffen haben. Das ist
nicht nur ungerecht, das ist unmoralisch!“, erklärte Belakowitsch.

„Wir Freiheitliche werden diesen sozialen Kahlschlag mit allen
Mitteln bekämpfen. Eine Pensionsanpassung unter der Inflationsrate
kommt einer realen Kürzung gleich und ist mit uns nicht zu machen.
Wir fordern eine volle und ungeschmälerte Abgeltung der Teuerung für
unsere Pensionisten! Alles andere ist ein Verrat an den Menschen in
unserem Land.“