Wien (OTS) – „Die im Juli gestartete Kampagne ‚Wir sind mehr‘ ist das
beste
Beispiel für den Realitätsverlust der SPÖ. Während SPÖ-Vizekanzler
Babler immer schriller auftritt und die Sozialdemokraten in den
Umfragen unter die 20 Prozent-Marke absacken, versucht man mit
billigen Tricks Stimmung gegen die FPÖ unter Herbert Kickl zu machen
– ohne jeden Erfolg“, erklärt FPÖ-Nationalratsabgeordneter und
Linksextremismus-Sprecher Sebastian Schwaighofer.
Er habe sich bewusst die Zeit genommen, zu beobachten, wie sich
diese Aktion in Österreich entwickle. „Gerade als Linksextremismus-
Sprecher weiß ich, wie diese Kampagne in der Bundesrepublik
Deutschland gelaufen ist: Dort wurde sie als gnadenloses Instrument
der Oppositionsbekämpfung eingesetzt und teilweise sogar genutzt, um
linksextreme Gewaltakte gegen Andersdenkende zu rechtfertigen. Umso
erfreulicher ist es, dass die österreichische Bevölkerung diesen
billigen Trick sofort durchschaut hat und erkennt, wer es ehrlich mit
ihr meint – nämlich Herbert Kickl und seine FPÖ, die sich für ihre
Interessen einsetzt.“
„Mit dieser Kampagne wollte die SPÖ nicht gestalten, sondern
ausschließlich spalten. Anstatt Lösungen für Teuerung, Sicherheit
oder Arbeitsplätze vorzulegen, vergeudet sie ihre Energie damit, rot-
weiß-rote Patrioten schlechtzureden. Das zeigt einmal mehr, dass für
die SPÖ nicht Österreich zählt, sondern nur die eigene dunkelrote
Show.“
Abgesehen von einigen SPÖ-Funktionärsbonzen, die ihre Porträts
auf seltsamen Sujets inszenieren, habe kaum jemand überhaupt von
dieser Kampagne Notiz genommen. „Während die FPÖ unter Herbert Kickl
tagtäglich an der Seite von Millionen Österreichern steht, schafft es
die SPÖ trotz aller Anstrengung gerade einmal auf 7.000
Unterschriften – das ist ein politischer Rohrkrepierer der
Sonderklasse“, so Schwaighofer.
Anstatt endlich gestalterische Maßnahmen für leistbares Leben,
sichere Grenzen und eine zukunftsfähige Wirtschaft vorzulegen,
verliere sich die SPÖ in reiner Oppositionsbekämpfung. „Die SPÖ ist
zum politischen Hobbyverein verkommen – mit viel PR-Show, aber null
Konzept. Und die Bevölkerung durchschaut das längst. Dass die
Kampagne letztlich wie ein weiterer schriller Auftritt von Andreas
Babler wirkt, überrascht nicht. Wer bei unter 20 Prozent in den
Umfragen ausrückt und dann verkündet, ‚wir sind mehr‘, ist nicht
mutig, sondern schlicht realitätsfern“, stellte Schwaighofer fest.