Wien (OTS) – „Es ist erfreulich, dass Minister Hattmansdorfer heute
im Ö1-
Morgenjournal die Linie der SPÖ klar unterstützt, dass kleine
Hausbesitzer:innen mit Photovoltaikanlagen nicht mit zusätzlichen
Netzgebühren belastet werden sollen. Genau das fordern wir
Sozialdemokrat:innen bereits seit Monaten. Wir dürfen kleine
Häuslbauer nicht im Regen stehen lassen, während sie mit ihrem
erneuerbaren, sauber produzierten Strom einen wichtigen Beitrag im
Kampf gegen den Klimawandel leisten“, so Schroll. ****
Der SPÖ-Energiesprecher verweist auf weitere, sozialpolitisch
wichtige Errungenschaften im neuen Elektrizitätswirtschaftsgesetz (
ElWG): „Nicht nur kleine Häuslbauer werden in Zukunft profitieren,
indem sie etwa ihren selbst produzierten Strom durch Peer-to-Peer
Verträge weiterverkaufen können. Auch von Energiearmut betroffene
Haushalte werden durch das ElWG profitieren. Der von der SPÖ stets
geforderte Sozialtarif von 6 Cent pro Kilowattstunde – finanziert von
den Energieversorgern – garantiert in Zukunft, dass niemand in
Österreich Angst haben muss, dass der Strom ausbleibt. Darüber hinaus
verpflichten wir die Energieversorger, die Orientierung am Gemeinwohl
in ihre Satzungen zu schreiben und nicht nur der Profitmaximierung zu
dienen.“
Abschließend verweist Schroll auf die ausgelaufene
Begutachtungsphase und den Ausblick auf die Verhandlungen im
Parlament: „Danke an alle, die mit ihren Stellungnahmen zum ElWG
aufzeigen, wie wichtig und notwendig dieses neue Gesetz ist. Jetzt
liegt es an der Opposition, konstruktiv mit uns zu einem Abschluss
des ElWG zu kommen, damit Österreich in eine gute, sozial
abgesicherte Energieversorgung mit niedrigen Energiepreisen gehen
kann“, so Schroll abschließend. (Schluss) wf/ls