LR Rosenkranz: „ÜBAs sichern Chancen für unsere Jugend“

St. Pölten (OTS) – „Gerade in einer Zeit, in der die
Jugendarbeitslosigkeit steigt und
viele junge Menschen keinen direkten Zugang zu einer Lehrstelle
finden, sind die überbetrieblichen Ausbildungsstätten ein
unverzichtbares Instrument unserer Arbeitsmarktpolitik“, betont
Landesrat Susanne Rosenkranz. Ende Juli 2025 waren in
Niederösterreich 43.340 Menschen arbeitslos gemeldet, darunter
besonders viele Jugendliche (+6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).
„Diese Entwicklung ist ein klares Alarmsignal – umso wichtiger ist
es, mit gezielten Ausbildungsangeboten gegenzusteuern.“

Die ÜBAs bieten jungen Menschen nicht nur eine fundierte,
praxisorientierte Berufsausbildung, sondern auch individuelle
Unterstützung – gerade für jene, die im regulären Lehrbetrieb keinen
Platz gefunden haben. So werden Ausbildungsabbrüche verhindert,
Talente gefördert und Perspektiven geschaffen. „Wir verhindern, dass
Jugendliche in eine Abwärtsspirale aus Perspektivlosigkeit,
Arbeitslosigkeit und sozialen Problemen geraten. Jeder erfolgreich
abgeschlossene Lehrvertrag ist ein Gewinn für den jungen Menschen –
und für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich“, so Rosenkranz.

AMS NÖ-Landesgeschäftsführerin Sandra Kern: „Bildung ist der
beste Schutz vor Arbeitslosigkeit. Mit der Überbetrieblichen Lehre
ermutigen wir junge Menschen, eine Lehrausbildung zu starten und vor
allem abzuschließen. Seit Jahresbeginn haben knapp 200 junge Menschen
mit Hilfe der Überbetrieblichen Lehre der Einstieg in den ersten
Arbeitsmarkt geschafft.“

Die Förderung durch das Land NÖ ist dabei bewusst breit
aufgestellt: Neben den ÜBAs unterstützt Niederösterreich auch
Jugendbildungszentren, Praktikumsprogramme und Projekte wie Job-In,
die gezielt NEETs („Not in Employment, Education or Training“)
ansprechen. Rosenkranz: „Wir kombinieren Ausbildung, Betreuung und
Motivation – und das zeigt Wirkung: Zahlreiche Beispiele aus ganz
Niederösterreich beweisen, dass mit der richtigen Unterstützung aus
schwierigen Startbedingungen erfolgreiche Berufskarrieren entstehen
können.“

Rosenkranz sieht die Fortführung der ÜBA-Förderung auch als
Signal an die Wirtschaft: „In Zeiten sinkender offener Stellen und
Fachkräftemangels müssen wir unsere eigenen Ressourcen heben. Das
heißt: Unsere Jugend ausbilden, ihre Stärken entwickeln und ihnen
eine Zukunft hier in Niederösterreich geben. Darum investieren wir
weiter – gezielt, nachhaltig und mit Verantwortung.“

Weitere Informationen: Büro LR Rosenkranz, Pressesprecherin
Elisabeth Schmidt, Telefon: 0676 812 13 797, E-Mail:
[email protected]