Wien (OTS) – „Bundeskanzler Stocker übernimmt Verantwortung, während
sich die FPÖ
nicht einmal alleine auf eine kohärente Wirtschaftspolitik einigen
kann. Wenn die FPÖ das Thema Wirtschaft anspricht, ist es für jeden
politischen Beobachter immer wieder ein Überraschungsmoment. Denn man
kann vorher nie genau abschätzen, in welche Richtung die Reise gehen
wird. In den vergangenen Tagen konnte man diese absurden blauen
Widersprüche wieder einmal in ‚freier Wildbahn‘ beobachten. Während
für Herbert Kickl Maßnahmen im Mietbereich scheinbar gar nicht weit
genug gehen können, sind derartige Maßnahmen für den Wohnbausprecher
der Freiheitlichen Wirtschaft, René Schachner, ‚Marxismus in
Reinkultur‘. Dass Schachner damit auch FPÖ-Obmann Herbert Kickl über
die Bande als Marxisten tituliert, sei nur nebenbei erwähnt. Und das
ist dabei nur ein Beispiel von vielen. Während etwa Abgeordnete Kolm
bei jeder Möglichkeit wirtschaftliche Liberalisierung fordert, redet
FPÖ-Obmann Kickl einem besonders weitgehenden Etatismus das Wort“,
reagiert der Generalsekretär der Volkspartei, Nico Marchetti, auf die
inkohärenten wirtschaftspolitischen Forderungen der FPÖ.
„Die FPÖ kann sich offenbar nicht entscheiden, ob sie sich in
ihrer Wirtschaftspolitik Marx oder Milei zum Vorbild nehmen möchte.
Wer einen so diffusen und beliebigen wirtschaftspolitischen Kurs hat,
ist kein guter Ratgeber für einen wirtschaftlichen Aufschwung für
Österreich“, so Marchetti weiter, der abschließend ausführt: „Während
die faulste Partei Österreichs zwischen den Extremen hin- und
hergerissen ist, sorgen Bundeskanzler Christian Stocker und die
Bundesregierung für ausgewogene und durchdachte Lösungen, die unser
Land wirklich weiterbringen. Die 2-1-0-Formel unseres Bundeskanzlers
ist kein ‚Voodoo‘, sondern eine klare Zielvorgabe und ein Bekenntnis
zu sinkender Inflation, einem starken Wirtschaftsstandort und einem
sicheren Österreich, in dem Extremismus keinen Platz hat. Von einer
solchen Klarheit kann die FPÖ nicht einmal träumen.“