Wien (OTS) – „Inflation, Teuerung und die Insolvenzwelle bei unseren
Unternehmen
können nur durch angebotsorientierte Konzepte, durch die Umsetzung
längst überfälliger Großreformen und eine Stärkung des
Wirtschaftsstandorts samt Sicherstellung günstiger Energie bekämpft
werden – dazu ist diese Defizitverfahrens-Koalition aber nicht fähig,
sondern sie setzt offenbar nur auf ‚Voodoo-Ökonomie‘ und will mit
dieser ‚PR-Formel‘ auch noch ‚falsche‘ Zahlen in den Köpfen der
Menschen verankern. In Wirklichkeit ist Österreich wirtschaftliches
Schlusslicht im EU-Wachstumsvergleich“, erklärte heute FPÖ-
Wirtschaftssprecherin NAbg. Dr. Barbara Kolm zu aktuellen Aussagen
von ÖVP-Kanzler Dr. Stocker, wonach er mit einer „2-1-0“-Formel 2026
die Inflation bekämpfen und für Wirtschaftswachstum sorgen wolle.
„Abgesehen davon, dass er keine einzige konkrete Maßnahme genannt
hat, wären Maßnahmen erst im kommenden Jahr viel zu spät. Die
heimischen Betriebe und unsere Bevölkerung leiden jetzt unter einer
Inflationsrate weit über dem EU-Schnitt und allein im zweiten Quartal
2025 sind die Unternehmensinsolvenzen um weitere fast zehn Prozent
gestiegen! Diese Regierung schadet unserem Arbeits- und
Wirtschaftsstandort! Im Gegensatz zur falschen ‚2-1-0‘-Formel müsste
das Wirtschaftswachstum über der aktuellen, 3,6 Prozent hohen
Inflation liegen, was unter diesen Rahmenbedingungen leider
unrealistisch ist – und die inflationstreibende Neuverschuldung des
Staates sollte null Prozent betragen. Aber das gelingt nur mit einer
massiven Großreform.“
Inflation, Teuerung und Pleitewelle seien durch falsche
politische Entscheidungen nämlich hausgemacht, betonte die
freiheitliche Wirtschaftssprecherin: „Es ist diese ‚giftige Mischung‘
aus EU-Defizitverfahren, staatlicher Neuverschuldung, extrem hoher
Steuer- und Abgabenlast, Rekordinflation, teuren Energiepreisen sowie
überbordender Bürokratie, und einer schwarz-rot-pinken Regierung, die
diesen Zustand sozialpartnerschaftlich verwaltet, anstatt ihn zu
ändern. Gespart werden muss im System, nicht bei der Bevölkerung. Und
der Wirtschaftsstandort muss zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit
sowie zum Erhalt von Arbeitsplätzen gestärkt werden – und dafür
braucht auch es gezielte Entlastungen, Investitionsbegünstigungen,
eine Standortoffensive und echte Strukturreformen!“ Österreich
brauche ein wirtschaftliches Comeback um Stagnation und
wirtschaftlichen Abstieg hinter sich zu lassen. „Mit dieser
Regierung, die nur auf Ankündigungen und schön klingende PR-Phrasen
setzt, aber ihre Hausübungen nicht macht, wird diese ökonomische
Wende nicht möglich sein, sondern nur mit starker freiheitlicher
Kanzlerschaft!“, so NAbg. Dr. Barbara Kolm.