FPÖ – Hafenecker: „Autoindustrie schlägt Alarm – Bundesregierung muss endlich handeln, statt nur in Alpbach schöne Reden zu schwingen!“

Wien (OTS) – „Wenn die Chefs der europäischen Autohersteller und
-zulieferer
Ursula von der Leyen schriftlich warnen, dass Europas Autoindustrie
durch den Green Deal, CO₂-Ziele und Energiepreise an die Wand
gefahren wird, dann ist das ein letzter Weckruf. Wir reden hier vom
österreichischen ‚Industrietafelsilber‘ mit über 354.000 direkt oder
indirekt Beschäftigten, deren Jobs jetzt akut bedroht sind. Und die
Bundesregierung? Die hält in Alpbach Sonntagsreden, während in der
Realität tausende Arbeitsplätze verloren gehen“, so FPÖ-
Generalsekretär und Verkehrssprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA,
der auch eine sofortige Abkehr vom „linksgrünen Gewessler-
Geisterfahrer-Kurs“ forderte: „Es ist schon fast fünf nach zwölf. Die
Regierung muss in der EU sofort gegen das gleichermaßen unsinnige und
ideologiegetriebene Verbrennerverbot auftreten und überhaupt den
Holzweg des Ökomarxismus in Richtung Deindustrialisierung und
Arbeitsplatzvernichtung verlassen! Die ÖVP würde damit zumindest
einmal eines ihrer Wahlversprechen einlösen, bisher haben sich diese
ja nur als bittere Pillen erwiesen!“

Die Zahlen, so Hafenecker, würden eine klare Sprache sprechen: In
Deutschland wurden allein im letzten Jahr 51.500 Jobs gestrichen, VW
will bis 2030 33.000 Stellen abbauen, auch Mercedes-Benz, Bosch oder
Ford setzen den Rotstift an. In Österreich ging die Beschäftigung im
Automotivsektor im 1. Halbjahr 2025 um 8,1 % zurück – Zulieferer wie
Magna oder AVL leiden unter der stagnierenden Nachfrage nach E-Autos.
„Und die kommen inzwischen massenhaft und billiger aus China, während
wir uns mit EU-Vorgaben und grüner Ideologie selbst strangulieren“,
kritisierte Hafenecker.

Neben der Jobvernichtung verschärfe der Green Deal den
Wettbewerbsverlust: Produktion in Europa ist rund dreißig Prozent
teurer als in China, der Marktanteil von E-Fahrzeugen in der EU
dümpelt bei 15 Prozent (PKW), 9 Prozent (Vans) und 3,5 Prozent (LKW).
„Die Industrie fordert zurecht: Technologieoffenheit, flexiblere CO₂-
Ziele, Kaufanreize und steuerliche Entlastung. Doch solange Brüssel
und die Bundesregierung stur an grünideologischen Verboten
festhalten, wandern Produktion, Wertschöpfung und Wohlstand ab“, so
Hafenecker weiter.

Österreich steckt bereits im dritten Rezessionsjahr, die
Arbeitslosigkeit steigt, die Steuereinnahmen sinken, während die
Abgabenquote weiter steigt. „Mit irgendetwas muss der Sozialstaat
schließlich finanziert werden – aber ohne gut bezahlte Jobs in
Schlüsselindustrien wie der Auto- und Zulieferbranche geht es immer
steiler bergab. Die Bundesregierung muss jetzt liefern und darf nicht
länger zuschauen, wie unser Industrietafelsilber verschrottet wird.
‚Alpbacher Phrasen‘ schaffen keine Arbeitsplätze, sondern nur
verantwortungsvolle Politik schafft sie!“, schloss Hafenecker.