Wien/Oklahoma City (OTS) – Für Österreich hat die Münze Österreich
gleich mehrere „Münz-Oscars“
sowie zusätzlich den Weltmeistertitel eingefahren. Bei den Coin of
the Year (COTY) Awards 2025 in Oklahoma City, wurde ein Vierfach-
Erfolg erzielt. Die 20-Euro-Silbermünze „Supernova“ wurde zum
Gesamtsieger („Coin of the Year“) 2025 gekürt und gewann zugleich die
Kategorie „Künstlerisch wertvollste Münze (Most Artistic Coin)“.
Weitere Auszeichnungen gingen an:
– Historisch bedeutendste Münze (Most Historically Significant Coin):
20 Ꞓ Silber „Salzbergbau – Weißes Gold von Hallstatt“
– Beste Bimetall-Münze (Best Bimetallic Coin) : 25 Ꞓ Silber-Niob
„Edaphon – Der lebende Boden“
Der COTY-Wettbewerb wird von World Coin News präsentiert und
würdigt weltweit herausragendes Münzdesign und Innovation. In der
Ausgabe 2025 – prämiert wurden 2024 datierte Münzen – gingen über 500
Nominierungen ein. Aus den COTY 100 wählte ein internationales Juror*
innengremium die Kategoriensieger und schließlich den Gesamtsieg. „
Nur sechs Stimmen trennten die Top-3 im Finale; die ‚Supernova‘
setzte sich mit Farbe und Form klar durch “, so Sophia Mattimiro ,
COTY-Koordinatorin. Damit ging der Titel der Münze des Jahres zum
sechsten Mal nach Österreich.
Zwtl.: Über die Siegermünze „Supernova“
Als Auftakt der Reihe „Die Schönheit des Universums“ zeigt die
Münze auf einer konkaven Vorderseite den Krebsnebel , Überrest der
Supernova von 1054 ; die Rückseite präsentiert eine kolorierte
Darstellung nach einer Aufnahme des Hubble-Weltraumteleskops .
Gestaltung und Umsetzung stammen aus dem Atelier der Münze Österreich
um den Graveur Helmut Andexlinger , der seit 1996 die Entwicklung
österreichischer Münz- und Medaillendesigns maßgeblich mitprägt (u.
a. Siegerentwurf der 2-Euro-Gemeinschaftsausgabe „10 Jahre Euro-
Bargeld“, 2012 ).
Zwtl.: Tradition der österreichischen Graveurkunst
Die herausragende Stellung der Münze Österreich wurzelt in einer
jahrhundertealten Ausbildungstradition : Auf Anregung von Fürst
Kaunitz wurden 1772 die Wiener Kunstlehranstalten zur k.k.
vereinigten Akademie der bildenden Künste zusammengeführt; zuvor
entstanden u. a. 1766 die k.k. Kupferstecher-Akademie (Jakob Matthias
Schmutzer) und 1734 die Graveur-Akademie unter Antonio Maria de
Gennaro . Diese Linien führen zur heutigen staatlich verankerten
Exzellenz in Gestaltung, Gravur und Prägung – eine Kontinuität, die
sich im internationalen Vergleich in zahlreichen Auszeichnungen
niederschlägt.
Über die Münze Österreich
Die Münze Österreich gilt als höchstdekorierte Münzprägestätte der
Welt . Mit künstlerischer Expertise und technischem Know-how
entstehen in Wien Umlauf-, Anlage- und Sammlermünzen , die
internationale Maßstäbe setzen.