Sankt Pölten (OTS) – „Die Neuordnung ist einfach notwendig, damit die
Landsleute weiterhin
zu jeder Zeit verlässlich und prompt Hilfe bekommen und im Ernstfall
nicht alleine gelassen werden“, erklärt FPÖ Niederösterreich
Gesundheitssprecher LAbg. Richard Punz die Neuausrichtung des
Rettungs- und Notfallsystems im Rahmen der Empfehlungen des
Gesundheitspaktes 2040+. „In den nächsten Jahren geht rund ein
Drittel unserer Notärzte in Pension. Wenn wir nichts ändern, hätten
wir bald Stützpunkte ohne Ärzte. Das ist so wertlos wie ein
Feuerwehrhaus ohne Einsatzkräfte“, stellt Punz klar.
21 Notarzt-Stützpunkte und insgesamt 86 Rettungswagen-Standorte
sowie eine Verbesserung der Hubschrauberflotte würden in Zukunft in
ganz Niederösterreich garantieren, dass alle Landsleute rund um die
Uhr im Notfall die notwendige, medizinische Hilfe bekommen. „Das ist
ein echter Fortschritt. Wir bauen die Notfallversorgung so um, dass
sie den Bedürfnissen der Bevölkerung entspricht. Und wir sorgen
dafür, dass die wertvolle Ressource Notarzt gezielt und wirksam
eingesetzt wird und kein Patient im Stich gelassen wird“, schließt
Punz.