Wien wird Bühne des 70. Eurovision Song Contest

Wien (OTS) – Seit bald 70 Jahren ist der Eurovision Song Contest
Bühne und
Begegnungsraum – für Musik, Emotionen und Geschichten, die Grenzen
überwinden. Ob live vor Ort oder weltweit an den Schirmen: Millionen
Menschen feiern die Kraft des gemeinsamen Erlebens, die Schönheit
kultureller Unterschiede und die verbindende Sprache der Musik. Zum
mittlerweile dritten Mal – nach 1967 und 2015 – darf die Stadt Wien
den ESC wieder als Gastgeberin ausrichten.

„Wir können stolz auf unser Wien sein! Die Stadt hat ein
überzeugendes Gesamtpaket abgegeben mit enormen
Beherbergungskapazitäten, ausgezeichneter Infrastruktur und mit viel
Erfahrung im Austragen internationaler Veranstaltungen. Darüber
hinaus haben wir sehr viel Wert darauf gelegt, auch zahlreiche ESC-
Events im öffentlichen Raum anzubieten, die kostenfrei und ohne
Konsumzwang besucht werden können. Als Wiener Bürgermeister ist es
mir ein großes Anliegen, dass Kulturveranstaltungen für alle erlebbar
sind, unabhängig von der Größe ihres Geldbörserls. Wir werden einen
tollen Mai miteinander haben, davon bin ich überzeugt.“, so Wiens
Bürgermeister Michael Ludwig.

„Wien wird zur Bühne für eines der größten Musikevents der Welt
und das mit Zusammenhalt, Respekt und perfekter Organisation.“, freut
sich Barbara Novak. „Als Wirtschaftsstandrätin erfüllt es mich mit
Stolz, dass wir mit einer derart vielfältigen Veranstaltung nicht nur
musikalisch punkten können. Die Wertschöpfung durch tausende
internationale Gäste, unzählige Mitarbeiter*innen und Unterstützer*
innen sowie den 170 Millionen Zuschauer*innen weltweit wird Wien
wirtschaftlich enorm viel bringen. Ganz nach dem Motto ‚United by
Music‘ kommen Menschen zusammen, um ein unvergessliches Fest zu
feiern, das weit über den Moment hinaus nachwirken wird. Ich bin mir
sicher: Wir werden die Welt beeindrucken – mit einer neuen Klasse von
Großveranstaltung, die uns als Wirtschafts- und Kulturmetropole
strahlen lässt.“

Zwtl.: Stadthalle wird ESC-Austragungsort. Zahlreiche kostenlose
Angebote im öffentlichen Raum.

Um bei den rund 3.000 Delegierten und Medienvertreter*innen, aber
auch bei Fans, Reisepublikum und Tourismusindustrie einen bleibenden
Eindruck zu hinterlassen, will Wien neuerlich alle Register ziehen.

WienTourismus-Geschäftsführer Norbert Kettner, der Wiens
Bewerbung 2026 koordinierte und in ebendieser Funktion auch den
erfolgreichen ESC 2015 in Wien mitverantwortete, dazu: „Mit Wien und
dem Eurovision Song Contest kommt zusammen, was zusammengehört: Die
weltoffene Hauptstadt der Musik und die größte Musikshow der Welt.
Wien und Europa sind 2026 wieder United by Music. Wir freuen uns auf
die bewährte Partnerschaft mit ORF und EBU und arbeiten mit viel
Energie daran, im kommenden Jahr an den großen Erfolg aus 2015
anzuknüpfen. Wien bietet dafür ideale Voraussetzungen: Über 80.000
Hotelbetten, beste Anbindungen mit Flugzeug und Bahn sowie eine
erprobte Event-Infrastruktur. Damit geben wir dem ORF die Freiheit,
sich ganz auf das zu konzentrieren, was zählt – eine unvergessliche
Show.“

Die Wiener Stadthalle – bereits als Austragungsort des ESC 2015
bewährt – bietet eine ideale Plattform für das Event sowie zahlreiche
Möglichkeiten für ein ansprechendes Rahmenprogramm für Künstler*
innen, Delegationen, Medien und Fans. Bis zu 16.000 Besucher*innen
finden in ihrer größten Halle Platz, zuletzt zählte der ESC 170
Millionen Zuseher*innen weltweit.

„Die Wiener Stadthalle ist Österreichs größte und vielseitigste
Eventlocation und eine der Top-Arenen Europas. Die Werte des
Eurovision Song Contest passen perfekt zu unserem Haus – Offenheit,
Vielfalt, Gemeinschaft und Freude an der Musik. 2026 wird ganz Europa
auf uns blicken, und wir freuen uns sehr darauf, diese Bühne für ein
Fest der Begegnung und der guten Zeit zu öffnen. Denn die Wiener
Stadthalle „verbindet“ seit 1958: Hier finden Menschen jeder
Herkunft, jedes Alters und jeder Community zusammen, um
unvergessliche Momente zu teilen. All dies in einer Arena die auch in
Sachen Nachhaltigkeit mit gutem Beispiel voran geht – von der über
7.000m² großen Photovoltaikanlage über die EMAS Zertifizierung bis
hin zum Green Event Standard“, so Matthäus Zelenka, Geschäftsführer
der Wiener Stadthalle.

Die Details zum Rahmenprogramm und den Angeboten im Umfeld des
Eurovision Song Contest 2026 werden in den kommenden Wochen und
Monaten konkretisiert. Als Fixpunkte gelten bereits die Opening
Ceremony im Rathaus, der Euro Club im Rathaus und das Eurovision
Village am Rathausplatz. Delegierte und Medienvertreter*innen wird
außerdem ein umfangreiches Begleitprogramm erwarten, das Wien schon
2015 viel Lob bei den anwesenden Medienvertreter*innen und
Delegierten einbrachte.

Auch die Wiener*innen selbst sowie angereiste Fans werden von
zahlreichen Side Events rund um den Wettbewerb profitieren, viele
Angebote der Stadt werden kostenlos zugänglich und damit inklusiv
sein. Sämtliche Stadtmedien werden die Wiener*innen auf das Highlight
einstimmen, die Destinations-App „ivie“ des WienTourismus eine
zentrale Rolle in der Vermittlung der Angebote spielen und Wien dem
Publikum auch abseits des ESC näherbringen.

International setzt der WienTourismus in der Bewerbung
schwerpunktmäßig auf Medienarbeit, Multiplikator*innen der
Reiseindustrie sowie Kommunikation über digitale Medien. Allein auf
dessen eigenen Kanälen werden 1,6 Millionen Follower*innen auf dem
Laufenden gehalten. Ziel aller Maßnahmen ist, Wien über den
Eurovision Song Contest nachhaltig im internationalen Rampenlicht zu
positionieren. Wien ist bereit! Für Europa, die Musik und die
Menschen.

Zwtl.: Wien ist als Event-Austragungsort weltweit bestens etabliert.

Wien hat bereits 2015 den Eurovision Song Contest ausgetragen.
Darüber hinaus finden regelmäßig internationale Events statt, wie zum
Beispiel oder die Beachvolleyball-WM, die Erste Bank Open oder
mehrtägige Konzerte wie etwa Coldplay mit rund 250.000 Besucher*innen
in vier Konzerttagen. Die Stadt beherbergt pro Jahr mehr als 6.000
Kongresse und Firmentagungen. Veranstaltungen mit bis zu 30.000
Teilnehmer*innen sind kein Problem.

„Die Entscheidung, dass Wien den ESC 2026 austrägt, ist auch eine
ausgezeichnete Nachricht für den Wiener Wirtschaftsstandort, sichert
Umsätze für die Wiener Hotellerie und Gastronomie und sichert
ganzjährige und gut bezahlte Arbeitsplätze in der Stadt. Die
Investitionen in das Mega-Event kommen mehrfach den Wienerinnen und
Wiener zugute: In einer Schätzung des Instituts für Höhere Studien im
Vorfeld des ESC 2015 konnte allein in Wien eine Wertschöpfung von
rund 28 Millionen Euro und zusätzliche Steuereinnahmen lukriert
werden. Den damaligen ESC verfolgten weltweit rund 170 Millionen
Menschen, was einen Werbewert von etwa 100 Millionen Euro für unsere
Stadt brachte. So konnte der Nächtigungsumsatz 2015 auf rund 70
Millionen Euro gesteigert werden. Der ESC ist ein Schlüssel-Baustein,
das Wirtschaftswachstum in Wien weiterhin auf dem höchsten Niveau
aller Bundesländer zu halten.“, weist Bürgermeister Ludwig auf die
wirtschaftlichen Effekte hin.

Zwtl.: Wien ist bestens angebunden und hat enorme
Beherbergungskapazitäten.

Mit fast 19 Millionen Nächtigungen 2024 zählt Wien zu den
gefragtesten Städten auf dem Kontinent. Die Wiener Hotellerie kann
mit rund 82.000 Betten in 41.000 Zimmern in 433 Hotels quer über alle
Kategorien aufwarten – das sind sogar rund 26 Prozent mehr als noch
2015.

Wien ist auch hervorragend erreichbar: Wien ist die am besten per
Bahn angebundene Stadt Europas. Wien ist darüber hinaus die Nachtzug-
Hauptstadt der EU, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. 16
Enddestinationen sind mit Nachtzügen von Wien aus sinnvoll
erreichbar, so viele wie von keiner anderen EU-Hauptstadt aus.

Wien ist aus 195 Destinationen (in 65 Ländern durch 72 Fluglinien
) per Direktflug erreichbar und man ist innerhalb von 16 Minuten im
Stadtzentrum. Darüber hinaus kann Wien mit seinen ausgezeichnet
ausgebauten Öffis punkten: Mit über 1.000 Kilometern öffentlichem
Verkehrsnetz ist jede Ecke der Stadt bestens und klimafreundlich
erreichbar. Damit erfüllt Wien sämtliche Voraussetzungen, das
publikumsstarke Event erfolgreich über die Bühne zu bringen.

Zwtl.: Wien hat sich und ganz Österreich bereits 2015 bestens in der
Welt repräsentiert.

Es gab nach dem Song Contest 2015 eine Befragung unter allen
Berichterstatter*innen, die vor Ort waren, bei der Wien Bestwerte
erreichte. 79 Prozent der erfahrenen ESC-Berichterstatter*innen
bewerteten ihn als „besser“ oder „viel besser“ als Song Contests, die
sie davor erlebt hatten. Die höchsten Bewertungen hatte Wien bei
Gastfreundschaft, Erreichbarkeit und der Atmosphäre bei Zuschauer*
innen.

Zwtl.: Rückblick auf den SongContest 2015 in Wien.

Den ESC 2015 verfolgten rund 170 Millionen Menschen (lt. Angabe
ZIB 1 vom 19.Mai 2025) live in rund 40 Ländern. An die 1.700
akkreditierte Journalist*innen und 1.300 Delegierte aus der ganzen
Welt wurden in Wien begrüßt. Wien verzeichnete im ESC-2015-Monat Mai
rund 1,3 Millionen Nächtigungen.

Der WienTourismus hatte zusätzlich ein umfangreiches Side-Event-
Programm organisiert:

80 kostenlose Sightseeing-Aktivitäten in Wien, darunter:

Bungee Jumping vom Donauturm

Tickets für Staatsoper und Musicals

Stadtspaziergänge

Diese Aktivitäten wurden von der EBU im Nachhinein als eines der
erfolgreichsten Hospitality-Konzepte der ESC-Geschichte gewürdigt.

Zwtl.: Über die Wiener Tourismus- und Freizeitwirtschaft

Der Wiener Tourismus generiert jährlich 5,6 Milliarden Euro
Wertschöpfung – davon 4,7 Milliarden Euro direkt in Wien. Rund 900
Millionen Euro kommen anderen Bundesländern zugute – das bedeutet,
dass rund 15 Prozent der durch den Wiener Tourismus erwirtschafteten
Wertschöpfung dem restlichen Österreich zugutekamen.

Aufgrund der starken Wirtschaftsleistung anderer Branchen in Wien
beträgt der Beitrag des Tourismus zum Wiener Brutto-Regionalprodukt
zwar „nur“ 4,8 Prozent, das entspricht allerdings rund 20 Prozent der
touristischen Wertschöpfung in ganz Österreich.

Tourismus erzielt vor allem im Inland Wertschöpfung und schafft
standortgebundene Arbeitsplätze – im Fall des Städtetourismus in
Wiens handelt es sich vorrangig um Ganzjahresarbeitsplätze statt
saisonaler Beschäftigung. Jeder neunte Job in Wien ist der Tourismus-
und Freizeitwirtschaft zuzuordnen: Rund 12 Prozent der Jobs (
Vollzeitäquivalente: 11,4%) sind der Tourismus- und
Freizeitwirtschaft verbunden. Konkret bedeutet das 131.200 Jobs (
Vollzeitäquivalente: 103.300 Jobs) für die in Wien lebenden bzw.
arbeitenden Menschen.

Mit rund 19 Millionen Gästenächtigungen (+9 Prozent zu 2023) und
einem Nächtigungsumsatz von 1,4 Milliarden Euro (+12 Prozent) war
2024 das erfolgreichste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. (Schluss
)