ESC 2026: Innsbruck gratuliert Wien und zieht positive Bilanz

Innsbruck (OTS) – Der ORF hat entschieden: Der Eurovision Song
Contest 2026 wird in
Wien stattfinden. Die Tiroler Landeshauptstadt, die bis zuletzt als
einzige Stadt neben der Bundeshauptstadt im Rennen war, gratuliert
herzlich und blickt mit Stolz auf ihre Bewerbung zurück.

„Wir wünschen Wien für die Austragung des ESC 2026 alles Gute und
werden die Bundeshauptstadt gerne unterstützen, damit Europa im Mai
2026 ein unvergessliches Musikfest erlebt“, sagt Innsbrucks
Bürgermeister Johannes Anzengruber. „Dass wir uns bis zum Schluss mit
Wien auf Augenhöhe gemessen haben, ist ein starkes Signal für
Innsbruck und Tirol und zeigt, was durch den Schulterschluss vieler
engagierter Partner möglich ist. Schon die Bewerbung selbst hat
unsere Stadt international ins Rampenlicht gerückt und unsere
Position als Austragungsort für internationale Großereignisse
nachhaltig gestärkt.“

Zwtl.: Bewerbung als starke Werbung für Innsbruck und Tirol

Unter dem Motto „together on top“ präsentierte Innsbruck ein
Konzept, das urban-alpines Flair, jahrzehntelange Tourismuskompetenz,
kurze Wege und nachhaltige Eventorganisation vereinte. „In kürzester
Zeit haben wir dank perfekter Zusammenarbeit aller Beteiligten ein
konkurrenzfähiges Konzept entwickelt, mit dem wir einen ganz
besonderen Song Contest auf die Beine gestellt hätten“, betont ESC-
Projektleiterin Veronika Rabl. Die Bewerbung fand ein breites,
positives Medienecho und rückte Innsbruck über Wochen hinweg ins
internationale Rampenlicht. „Wir hätten der Welt sehr gerne gezeigt,
welch einzigartige Bühne Innsbruck für den Eurovision Song Contest
gewesen wäre, gratulieren Wien aber herzlich zum Zuschlag und freuen
uns gemeinsam mit ihnen auf ein großartiges Fest der Musik in
Österreich“, ergänzt Peter Paul Mölk, Obmann von Innsbruck Tourismus.

Zwtl.: Olympiahalle als Symbol für Großevents

Austragungsort wäre die geschichtsträchtige Olympiahalle gewesen
– Gastgeberin der Olympischen Winterspiele 1964 und 1976. „Natürlich
ist es schade, dass wir den Zuschlag nicht bekommen haben“, so
Olympiaworld-Geschäftsführer Matthias Schipflinger. „Die Bewerbung
hat gezeigt, dass wir über erstklassige Veranstaltungsorte verfügen,
die bereit für internationale Top-Events sind.“

Zwtl.: Innsbruck bleibt Gastgeber im Herzen

Auch ohne Zuschlag bleibt der Song Contest für Innsbruck ein
Fest. „Wir werden die Vielfalt, Offenheit und Freude, für die der ESC
steht, in unserer Stadt erlebbar machen – für Einheimische wie für
Gäste“, sagt Barbara Plattner, Geschäftsführerin von Innsbruck
Tourismus. „So bleibt ‚together on top‘ nicht nur ein Motto, sondern
gelebte Haltung – in Innsbruck, in Wien und in ganz Österreich.“