HV Consumer Check: Familien investieren heuer ein Viertel mehr zum Schulbeginn. Papier- & Buchhandel bleibt erste Wahl.

Wien (OTS) – Am 1. September geht in den östlichen Bundesländern
Wien,
Niederösterreich und Burgenland die Schule wieder los, der Rest des
Landes folgt eine Woche später. Der aktuelle Consumer Check von
Handelsverband und Reppublika Research zeigt: Jede:r Zweite (51 %)
plant rund um den Schulstart Anschaffungen oder Geschenke. Das sind
zwar etwas weniger als 2024 (55 %). Gleichzeitig sind jedoch die
Budgets für Ausgaben rund um den Schulstart spürbar gestiegen .

Rainer Will , Geschäftsführer des freien, überparteilichen
Handelsverbandes, fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen: „ Im
Schnitt werden heuer von Eltern, Verwandten und Freunden zum
Schulbeginn 126 Euro ausgegeben. Das ist um ein Viertel mehr als im
Vorjahr. Dabei wird gezielt in Dinge investiert, die im Schulalltag
wirklich gebraucht werden .“

Eingekauft wird vor allem für die eigenen Kinder (31 %). Aber
auch Kinder im familiären Umfeld, etwa Nichten oder Neffen (30 %)
oder Enkelkinder (23 %) sowie Kinder von Freund:innen (27 %) werden
gerne beschenkt.

Zwtl.: Stationär schlägt online

Im stationären Handel werden heuer durchschnittlich 80 Euro für
Produkte oder Geschenke rund um den Schulbeginn ausgegeben (2024: 64
Euro), online sind es 46 Euro (2024: 33 Euro). Damit summieren sich
die Ausgaben auf 126 Euro. Nach einem deutlichen Rückgang im Vorjahr
wird damit wieder das bisherige Rekordniveau des Jahres 2023
erreicht.

Zwtl.: Bundesländer-Ranking: Wien, Kärnten & Steiermark voran

Nach Bundesländern betrachtet wird in Wien , Kärnten und der
Steiermark mit 131 Euro pro Kopf am meisten anlässlich des
Schulbeginns ausgegeben. Am niedrigsten liegen die Ausgaben im
Burgenland und in Niederösterreich (116 Euro), alle anderen
Bundesländer liegen sehr nahe am Österreich-Schnitt. Interessant:
Wien liegt auch beim Anteil der Online-Ausgaben deutlich an der
Spitze (41 %), während in Salzburg und Oberösterreich nur 28 % der
Schulstart-Ausgaben online getätigt werden.

Zwtl.: Top-Seller: Schreibwaren, Kleidung, Süßes

Im Warenkorb verschiebt sich der Schwerpunkt im Vergleich zum
Vorjahr von klassischen „Schulanfangs-Geschenken“ wie Schultüten oder
Spielen hin zu praktischen Anschaffungen : An der Spitze liegen
Schreibwaren (44 %), Hefte/Blöcke (32 %), Bastelbedarf (30 %) sowie
Kleidung/Schuhe (30 %). Jede:r Vierte (26 %) will eine Schultüte
verschenken, fast jede:r Dritte (29 %) andere Süßigkeiten , jede:r
Fünfte (22 %) Bücher . Aber auch Spiele (12 %) und Elektrogeräte (z.
B. Tablet, Laptop; 10 %) werden verschenkt.

Beim Einkaufsort bleiben das Papier-/Schreibwarengeschäft sowie
der Buchhandel die klare Nummer eins (68 %), gefolgt von Discountern
(29 %) und internationalen Online-Shops (29 %).

Zwtl.: Viele Produkte heuer deutlich günstiger als im Vorjahr

„ Eltern stehen jedes Jahr vor derselben Herausforderung: Zum
Schulstart türmt sich die Einkaufsliste, und die Kosten summieren
sich rasch. Unsere aktuelle Analyse zeigt, dass sich mit einem
bewussten Preisvergleich spürbar sparen lässt “, sagt Nike Herzog-
Osikominu , Country Managerin von idealo.at, Partner des
Handelsverbands. So sind gegenüber 2024 u. a. Kinder-Lunchboxen (-20
%), Schultaschen (-17 %), Tintenroller (-16 %) und Schulbücher &
Lernhilfen (-15 %) deutlich günstiger. Besonders angesagte Motive bei
Kindern sind heuer übrigens Pferde, Einhorn, TopModel, Dinosaurier,
Weltraum und Fußball.

Apropos Preis: Auch den Mythos, dass Produkte für Linkshänder
automatisch teurer sind, kann idealo.at klar widerlegen: Linkshänder-
Varianten kosten nicht mehr, sondern sind im Schnitt sogar günstiger:
Tintenroller um ca. 40 %, Füller um 13 %, Bleistifte um 16 %, weiß
Herzog-Osikominu .

Zwtl.: Handel bringt Service auf allen Kanälen

Handelssprecher Rainer Will ordnet die Ergebnisse ein: „ Neben
den Schülerinnen und Schülern darf sich auch der Handel auf den
Schulstart freuen. Der stationäre Papier- und Buchhandel ums Eck ist
weiterhin klar die erste Wahl zum Schulstart. Gleichzeitig holen
Online-Angebote bei Standardartikeln weiter auf. Serviceangebote auf
allen Kanälen – von Fachberatung vor Ort und Verfügbarkeit in
Echtzeit bis Click-&-Collect – sind der Schlüssel, um Eltern den
Einkauf so einfach wie möglich zu machen .“