Zwtl.: Österreich erfüllt EU-Vorgaben für digitalen
Führerschein
vorzeitig
– Österreich erfüllt als einziges Land bereits jetzt die technischen
Vorgaben für kommenden EU-weiten digitalen Führerschein
– Österreichischer digitaler Führerschein vorausschauend auf
zukünftige Anforderungen entwickelt
– Digitale Ausweissysteme bereits jetzt für EU-Anforderungen zu
grenzüberschreitendem Einsatz gut gerüstet
Seit der Einführung im Oktober 2022 wurde Österreichs digitale
Ausweisplattform „eAusweise“ laufend ausgebaut. Nach dem Start mit
dem digitalen Führerschein folgten der digitale Zulassungsschein, der
digitale Altersnachweis und der digitale Identitätsnachweis.
Zusätzlich wurde der Funktionsumfang kontinuierlich erweitert: Heute
kann der digitale Zulassungsschein bequem etwa mit der Familie,
Freunden oder Bekannten elektronisch geteilt werden. Gleichzeitig
sind so in Österreich vollständig digitale Verkehrskontrollen durch
die Polizei möglich – der digitale Führerschein und digitale
Zulassungsschein können per Knopfdruck in einem gemeinsamen QR-Code
bequem vorgezeigt werden.
Zwtl.: Anhaltendes Interesse an digitalen Ausweisen in Österreich
Die digitalen Ausweise sind ein Beispiel für das hohe Interesse
an modernen digitalen Bürgerlösungen in Österreich. Mit der vom
Bundesrechenzentrum (BRZ GmbH) zentral koordinierten Ausweislösung
stehen seit 2022 digitale Ausweise für alle Bürgerinnen und Bürger
Österreichs zur Verfügung. Seit der Einführung 2022 wurden bereits
zahlreiche digitale Ausweise ausgestellt, unter anderem mehr als
800.000 digitale Führerscheine, sowie zahlreiche digitale
Zulassungsscheine, Altersnachweise und Identitätsnachweise. Damit ist
Österreich in punkto digitalen Ausweisen ein Vorzeigeland.
Zwtl.: EU: Österreich einziges Land mit kompatiblem digitalen
Führerschein
Eine besondere Anerkennung erhält Österreich nun von der EU. Der
vom BRZ im Auftrag der Republik bereitgestellte österreichische
digitale Führerschein ist der EU-weit einzige Führerschein, der nach
der international anerkannten ISO-Norm (ISO/IEC 18013-5) entwickelt
wurde und bereits im Echtbetrieb arbeitet. Damit steht Österreich an
der Spitze der EU in Sachen digitaler Führerscheinentwicklung, selbst
vor Digitalisierungsvorreitern wie Estland, Lettland oder Dänemark.
Besonders hervorzuheben ist dabei der digital souveräne Betrieb
im BRZ. Der zuständige Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll
dazu: „Mich freut es besonders, dass der digitale Führerschein und
die mobile App eAusweise so gut angenommen werden. Wir können stolz
auf über 2,3 Millionen eAusweise App Downloads blicken. Das ermutigt
uns auch weiterhin mit voller Kraft an der Digitalisierung der Aus-
und Nachweise zu arbeiten.“
Zwtl.: Digitaler Führerschein erfüllt vorzeitig EU-Recht
Der österreichische digitale Führerschein ist damit bereits jetzt
zu großen Teilen auf die kommenden Anforderungen für die EUDI-Wallet
(„EU Digital Identity Wallet“) vorbereitet. Entsprechend EU-
Rechtsvorgaben sollen die EU-Mitgliedsstaaten bis 2026 kompatible
digitale Ausweise bereitstellen. Diese Ausweislösungen sollen ab dann
in der gesamten EU gelten. Das bedeutet, dass der österreichische
digitale Führerschein ab dann auch im Ausland vollständig anerkannt
sein wird. So soll etwa bei einer Verkehrskontrolle während eines
Urlaubs im EU-Ausland der österreichische digitale Führerschein
aufgrund der ISO-konformen Standardisierung auch von der lokalen
Exekutive problemlos ausgelesen werden können.
Zwtl.: Vorausschauende Entwicklung für zukünftige Anforderungen
Beim digitalen Führerschein wurde bereits ab Entwicklungsbeginn
das Augenmerk auf die Zukunftssicherheit gelegt. Verantwortlich für
die konkrete Entwicklung des digitalen Führerscheins und weiterer
digitalen eAusweise ist die „youniqx Identity AG“, ein
Tochterunternehmen der Österreichischen Staatsdruckerei (OeSD). „Wir
sind stolz, unsere international anerkannte Erfahrung bei digitaler
Identität für die Republik Österreich einzusetzen. Damit tragen wir
dazu bei, digitale Identität für Millionen von Österreicherinnen und
Österreichern zur Realität zu machen“, unterstreicht Staatsdruckerei-
Generaldirektor und youniqx-CEO Helmut Lackner. Die youniqx Identity
entwickelt die gesamte eAusweise App im Auftrag des für das
Gesamtprojekt verantwortlichen Bundesrechenzentrums (BRZ).
Zwtl.: Digitale Ausweise als Chance für Wirtschaft
Die Vorreiterposition bei digitaler Identität birgt dabei eine
besondere Chance für die Wirtschaft und den Standort Österreich.
„Stellen Sie sich vor, Sie können mit Einverständnis des Nutzers
freigegebene Daten wie den persönlichen Führerschein, etwa für das
Mieten eines Autos, einfach per QR-Code auslesen. Es sind keine
Kopien und keine überbordende Formulare nötig“, unterstreicht Lackner
die Möglichkeiten. Gleichzeitig können bei diesem Prozess explizit
nur jene Nutzerdaten weitergegeben werden, die der Geschäftspartner
benötigt. Nachweise von persönlichen Daten wären so nicht nur
datenschützend, sondern auch von Haus aus datenminimierend ausgelegt.
„Unternehmen haben die einmalige Möglichkeit, in Österreich schon
jetzt ein funktionales Umfeld mit digitalen Ausweisen im Echtbetrieb
vorzufinden. Hier können schon heute Erfahrungswerte für den gesamten
EU-Markt gesammelt werden, die ab 2026 in allen 27 Mitgliedsstaaten
und somit für fast 450 Millionen EU-Bürger eingesetzt werden
könnten“, so Lackner weiter. Dies stellt einen potenziellen
Wettbewerbsvorteil für jene Unternehmen dar, die schon jetzt in die
Zukunft von digitaler Identität investieren möchten.
Zwtl.: Über youniqx Identity
youniqx Identity ist ein führender Software-Entwickler für
digitale Identitäten. Als Tochtergesellschaft der Österreichischen
Staatsdruckerei (OeSD) konzentriert sich youniqx Identity auf die
Entwicklung innovativer und benutzerfreundlicher digitaler
Identitätslösungen sowie sichere, effiziente und modulare Software-
Lösungen für Regierungen. Durch eine Vielzahl erfolgreich umgesetzter
Projekte und internationaler Kooperationen steht das Unternehmen an
der Spitze des digitalen Identitäts-Marktes.
Weitere Informationen der EU unter www
https://ec.europa.eu/digital-building-blocks/ sowie
www.staatsdruckerei.at und www.youniqx.com