Marchetti: „Wer zu uns kommt, muss einen Beitrag leisten und anpacken, wo es notwendig ist“

Wien (OTS) – „Wer zu uns kommt, muss einen Beitrag leisten und
anpacken, wo es
notwendig ist. Es ist absolut inakzeptabel, dass – wie vom AMS
berichtet – manche Schutzsuchende bewusst die eigene Integration
sabotieren, um keine niedrig qualifizierten Tätigkeiten ausüben zu
müssen. Für uns als Volkspartei gilt: Leistung ist Leistung. Vom
Straßenkehrer bis zum Top-Manager erfüllt jeder, der arbeitet, eine
wichtige Funktion in unserem gesellschaftlichen Gefüge. Leistung zu
erbringen, egal an welcher Stelle, sichert unser Sozialsystem und
unseren Wohlstand nachhaltig ab. Gerade Schutzsuchende, die
wesentlich von diesen Mitteln profitiert haben, müssen der
Gesellschaft etwas zurückgeben und sich so rasch wie möglich
entsprechend ihrer fachlichen und sprachlichen Fähigkeiten
einbringen“, so der Generalsekretär der Volkspartei, Nico Marchetti.

„Als Volkspartei halten wir das Prinzip der Eigenverantwortung
hoch und begrüßen es, wenn Zuwanderer mit harter Arbeit einen
gesellschaftlichen Aufstieg schaffen. Wem allerdings die Übernahme
von ,einfachen Tätigkeiten‘ zu minder ist, der hat etwas
Grundsätzliches am Zusammenleben in Österreich nicht verstanden.
Dieser Missstand bestätigt einmal mehr, wie wichtig das
verpflichtende Integrationsprogramm ab Tag 1 ist, das Saboteure an
der eigenen Integration mit Sanktionen belegt. Außerdem zeigt sich
wieder einmal, wie dringend notwendig die geplante Reform der
Sozialhilfe ist. Denn Leistung muss sich lohnen und wer arbeiten
geht, muss ungeachtet seiner Tätigkeit wesentlich mehr Geld zur
Verfügung haben als jemand, der von Sozialhilfe lebt“, so Marchetti
abschließend.